Freitag, 24. November 2017

Geldanlage in Aktien

Wie bei jeder Art von Geldanlage, gibt es auch bei der Geldanlage in Aktien einige spezifische Dinge zu beachten. Grundsätzlich sollte man sich gerade bei der Aktienanlage gut beraten lassen bzw. viele Informationen selber besorgen, um eine erfolgreiche Anlage tätigen zu können. Folgende Fragen und Antworten können dabei helfen.

Geldanlage in Aktien - was muss ich beachten?

Bei der Geldanlage in Aktien ist es unbedingt notwendig, dass Sie sich als Kunde darüber im Klaren sind, dass man durch die Anlage in Aktien nicht nur eine Rendite erzielen kann, sondern im schlimmsten Falle sogar der Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich ist. Dies kann der Fall sein, wenn die Firma, in die man sein Kapital investiert hat, Insolvenz anmelden muss. Ein wichtiger Aspekt bei der Aktienanlage ist zudem, wie langfristig man sein Kapital anlegen möchte.

Grundsätzlich gilt meistens, je langfristiger die Anlage geplant ist, desto sicherer wird die Anlage. Aktien haben in der Vergangenheit eine Durchschnittsrendite von 7 - 9 Prozent pro Jahr gebracht, allerdings auf eine Mindestanlagedauer von 8 Jahren gerechnet. Investiert man kurzfristiger in Aktien, sind mitunter auch deutliche Kursverluste möglich. Von daher spielt die Auswahl der Aktien eine große Rolle. Oftmals versuchen hier die Experten anhand von Fundamental- und Chartanalysen den zukünftigen Kursverlauf "vorauszusagen". Bei der Geldanlage in Aktien fallen zudem Gebühren und Provisionen an, sowie Kapitalertragssteuer auf gezahlte Dividenden, und Spekulationssteuer bei bestimmten Gewinnen in bestimmten Zeiträumen.

Brauche ich Hilfe beim Spekulieren?

Ob man Hilfe braucht oder nicht, hängt im Grunde hauptsächlich davon ab, wie sicher man sich selbst im Aktienbereich fühlt. Heutzutage kann man zum Beispiel durch die verschiedenen Medien viele Fakten und Daten selber sammeln und für sich entscheiden, in welche Aktien man investieren möchte. Dennoch können einem oftmals die Anlageexperten weitere nützliche Tipps geben.

Von daher muss jeder Anleger für sich entscheiden, ob er einen Experten zu Rat ziehen möchte oder nicht, aber zusätzliche Tipps können sicher nie schaden.

Kann man Risiken irgendwie eindämmen?

Um die möglichen Verlustrisiken einzudämmen, sollte man die Aktien sorgfältig auswählen. Unter den Aktien gibt es selbstverständlich große Unterschiede. So sind zum Beispiel DAX-Werte relativ sicher, dagegen gelten Unternehmen aus den so genannten Schwellenländern z.B. als sehr spekulativ und damit unsicher.

Möchte man vermeiden, dass man mit einer Aktie, die man besitzt, einen zu großen Kursverlust erleidet, kann man einen so genannten Stop-Loss-Auftrag erteilen. Durch diesen wird die Aktien automatisch verkauft, sobald ein bestimmter Kurs unterschritten wird. Dadurch kann man den möglichen Kursverlust in Grenzen halten.
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