Dienstag, 21. November 2017

Leasing Angebote vergleichen

Wenn das neue Auto im Zuge des Leasings finanziert werden soll, empfiehlt es sich, diese einzelnen Angebote miteinander zu vergleichen. Denn auch im Bereich Leasing Angebote gibt es doch teils erhebliche Unterschiede, sodass man mit einem Vergleich oftmals enorme Summen einsparen kann.

Zuerst einmal ist dabei natürlich der Zinssatz zu nennen, der je nach Bank variiert. Auch die Bearbeitungsgebühren fürs Leasing sind teils sehr unterschiedlich hoch angesetzt, sodass auch hier schon jede Menge Einsparpotential besteht. Weiterhin geht es auch um die monatliche Leasingrate, die zu zahlen ist. Diese variiert meist je nach Automodell, für das man sich entschieden hat. Ein sehr teures Auto wird auch eine entsprechend höhere Leasingrate mit sich bringen, wohingegen ein günstigeres oder gebrauchtes Fahrzeug oft deutlich niedrigere Raten verursacht.

Weiterhin muss man bei den Angeboten beachten, ob man freie Händlerwahl hat und so für ein günstiges Auto selbst sorgen kann. Auch ist darauf zu achten dass man während der gesamten Leasinglaufzeit eine Vollkaskoversicherung für das Auto abschließen muss. Je nachdem, ob man diese bei einem Versicherer seiner Wahl abschließen kann oder über den Leasinggeber abschließen muss, können auch hier dem Lesingnehmer wieder erhebliche Kostenunterschiede entstehen. Muss die Vollkaskoversicherung beim Leasinggeber abgeschlossen werden, sollte man zusätzlich auf die Selbstbeteiligung achten, die man dabei im Schadensfall zahlen muss. Denn auch hier können die Leasinggeber schalten und walten, wie sie möchten, so dass teils enorme Unterschiede vorkommen können.

Weiterhin muss man darauf achten, welche Variante des Leasings vorgenommen wird. So gibt es z. B. das Restwertleasing wie auch das Kilometerleasing.

Den Restwert eines geleasten Fahrzeuges zum Ablauf des Leasings wird man allerdings heute kaum exakt bestimmen können. Deshalb wartet hier meist oft eine erhebliche Nachzahlung zum Ende der Laufzeit, weil das Auto u. U. mehr Wert verloren hat, als bei Vertragsabschluss angenommen. Der Leasingnehmer muss jedoch diesen Restwert garantieren. Dieser kann natürliche ebenfalls durch Beulen und Kratzer am Fahrzeug oder ähnliches deutlich verringert werden, weshalb durchaus rechnen sollte, ob sich die Behebung dieser Schäden vor Rückgabe des Fahrzeugs nicht doch lohnen würde.

Beim Kilometerleasing dagegen wird eine feste Kilometerleistung vereinbart. Zum Ende der Laufzeit darf diese jedoch nicht überschritten sein. Andernfalls muss die überschrittene Leistung extra vergütet werden. Wie hoch der Satz pro Mehr- oder Minderkilometer liegt, das wird bereits im Vertrag geregelt. Nur wenn hier ein vergleichsweise geringer Betrag vereinbart wird, kann man auch davon ausgehen, dass es sich um ein günstiges Angebot handelt.

Generell lohnt sich das Leasing nur dann, wenn man das Auto nur für eine bestimmte Zeit benötigt. Denn durch Leasing mietet man das Auto nur, wird aber nie dessen Eigentümer.
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