Freitag, 22. September 2017

Investitionen im Ausland machen

Jeder, der ein wenig Geld auf die Seite legen konnte, überlegt sich natürlich auch, wie er dieses wohl am gewinnbringendsten anlegen kann. Dabei kommt vielen Menschen in den Sinn, doch im Ausland zu investieren. Doch ist diese Lösung immer die richtige?Ob man nun in Immobilien oder auch in Unternehmen im Ausland investiert, es gibt hier die unterschiedlichsten Risiken, über die man sich vor der endgültigen Investition durchaus erst einmal gründlich informieren sollte.

So kann man unterschiedliche Kosten aber auch Renditeversprechungen finden, je nachdem, für welche Anlageform man sich interessiert. Die Investition in eine ausländische Immobilie rechnet sich aber erst ab relativ hohen Summen, die Kleinanleger gar nicht aufbringen können. Für sie ist es von daher besser, sich für einen Immobilienfonds zu entscheiden, der eben auch Immobilien im Ausland betreut. Dabei ist es vor allen Dingen wichtig, sich über den Fondsanbieter zu informieren.

Denn zum einen sind auch die Immobilien im Ausland zunehmend von Leerstand und sinkenden Mieteinnahmen betroffen, zum anderen trägt man auch noch ein Währungsrisiko, wird die Immobilie in einer ausländischen Währung gehandelt. Abgesehen davon muss man auch mit steuerlichen Schwierigkeiten rechnen. Für mögliche Einnahmen aus dem Ausland muss man zwar hierzulande im Grunde keine Einkommenssteuer zahlen, aber auch nur dann, wenn ein so genanntes Doppelbesteuerungsabkommen mit dem jeweiligen Land vorliegt. Ist dieses nicht gegeben, so wird man mit Sicherheit schnell Probleme bekommen.

Auch muss im Vorfeld bedacht werden, dass bei der Investition in ausländische Immobilien eine Steuererklärung für das jeweilige Land abzugeben ist. Verluste aus der Immobilie lassen sich nicht mit dem Einkommen, welches hierzulande erzielt wird, verrechnen, sondern nur mit Gewinnen von Immobilien aus dem gleichen Land.

Damit ist es meist eher für Großanleger sinnvoll, im Ausland zu investieren, da sich die ausländische Steuererklärung und die damit verbundenen Kosten für den Steuerberater usw. nicht lohnen, sind nur kleine Beträge angelegt worden. Auch sollte man bedenken, dass die inländischen Steuern durch die Investitionen im Ausland nicht gesenkt werden können. Insofern lohnt sich das Ganze erst dann, wenn man mehrere Investitionen im Ausland durchführt und diese auch entsprechend miteinander steuerlich verrechnen kann.

Aus rein steuerlichen Gesichtspunkten sollte aber keine Investition durchgeführt werden. Auch sollte man nicht ausschließlich auf Immobilien setzen, im Gegenteil, diese sollten nur etwa 40 bis 50 % des gesamten Vermögens ausmachen. Denn für gute Renditen stehen die Immobilien heutzutage immer seltener, sodass diese Anlageform als ausschließliche Anlageform nicht empfohlen werden kann.

Bei den Fonds sollte man auf einen umfangreichen Vergleich setzen. Denn nur so kann man dann auch günstige Angebote finden, bzw. Investmentgesellschaften, die auch in der Vergangenheit schon erfolgreich gearbeitet haben.
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