Mittwoch, 20. September 2017

Die beste Geldanlage für ein Baby

Wenn das Baby erst einmal da ist, ist die Freude meist riesig. Denn endlich ist der lang ersehnte neue Erdenbürger bei Mama und Papa zu Hause. Doch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt sollte man sich Gedanken um die finanzielle Versorgung seines Kindes machen. Nicht selten will es mit 18 Jahren den Führerschein machen, ein Auto kaufen oder ein Studium beginnen. Die Kosten für diese Wünsche sind enorm und kaum innerhalb kurzer Zeit aufzubringen, weshalb es sich lohnt, bereits frühzeitig mit dem Sparen fürs Baby zu beginnen.

Man kann sich hierbei für eine so genannte Aussteuerversicherung entscheiden. Dabei zahlen die Eltern einen bestimmten Betrag über einen festgelegten Zeitraum ein. Zum Ende der Laufzeit wird dann der vorher vereinbarte Auszahlungsbetrag an das Kind ausgezahlt. Sollte während der Laufzeit eines der Elternteile versterben, so kann die Versicherung selbst beitragsfrei weiter laufen, die Beiträge werden von der Versicherungsgesellschaft übernommen und das Kind erhält dennoch den vereinbarten Betrag. Damit bietet diese Versicherung eine sehr sichere Anlageform, allerdings sind die Renditen, die man hier erzielen kann, verschwindend gering.

Auch entscheiden sich viele Eltern, einfach ein Sparbuch anzulegen, welches sie dem Kind dann z. B. am 18. Geburtstag überreichen. Aufgrund der geringen Verzinsung und der steigenden Inflation sind hier aber auch kaum Renditen zu erwirtschaften, sodass sich auch diese Geldanlage fast gar nicht lohnt.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, einen monatlichen Betrag in Aktienfonds zu investieren. Durch die lange Laufzeit, die bis zur endgültigen Auszahlung verbleibt, wird man hier mit Sicherheit die höchsten Gewinne erwirtschaften. Selbst wenn es einmal zu einem massiven Kursabstieg kommen sollte, kann man davon ausgehen, dass dieser innerhalb der Laufzeit wieder ausgeglichen wird und dadurch im Durchschnitt gesehen, eine beachtliche Rendite pro Jahr zustande kommt. Im schlimmsten Fall kann es hier aber auch dazu kommen, dass der Aktienkurs innerhalb der ersten Jahre stark ansteigt, kurz vor dem Auszahlungszeitpunkt jedoch enorm absinkt. Dann ist auch hier mit teils drastischen Verlusten zum Auszahlungszeitpunkt zu rechnen.

Um dem aus dem Wege zu gehen, bietet sich die Investition in einen so genannten Life-Cycle-Fonds an. Dieser investiert innerhalb der ersten Jahre vermehrt in Aktien. Diese sollten im günstigsten Fall natürlich stark ansteigen, sodass hier eine beachtliche Rendite zustande kommt. Je näher der Auszahlungszeitpunkt rückt, desto mehr wird umgeschichtet. Das heißt, das Kapital wird aus den Aktien entnommen und mehr und mehr in festverzinsliche Wertpapiere investiert. So geht man einem hohen Verlustrisiko aus dem Wege und konnte die anfänglichen Kurssteigerungen als gute Renditen noch mitnehmen. Deshalb ist diese Form der Geldanlage auch am meisten für ein Baby zu empfehlen, welches mit dem Geld einmal seine Zukunft aufbauen soll.
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