Dienstag, 21. November 2017

10 jährige Bundesanleihe - sinnvoll oder nicht?

Wer gerne sicher und langfristig investieren möchte trifft bei seiner Wahl in Form von einer Bundesanleihe eine gute Entscheidung. Bundesanleihen werden von der Bundesregierung emittiert und werden deshalb als eine sehr sichere Anlageform eingeschätzt. Bundesanleihen können bei Kreditinstituten von jedermann erworben werden, das heißt, dass sowohl, natürliche Personen, oder gebietsansässige gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Einrichtungen, als auch juristische Personen Ihr Vermögen in dieser Form anlegen dürfen. Die Stückelung von 0,01 € ist gesetzlich geregelt, jedoch werden Bundesanleihen in der Regel ab 500,00 € von den Kreditinstituten angeboten.

Der Anlagehöchstbetrag ist unbeschränkt und die Zinszahlung erfolgt jährlich nachträglich, nach der taggenauen Zinsmethode (actual/actual). Bei börsennotierten Titeln variiert die Laufzeit von ca. 1 Monat bis unter 30 Jahre. Sie werden am amtlichen Markt an allen deutschen Wertpapierbörsen gehandelt und können nach Börseneinführung täglich verkauft werden.

Ein Merkmal, was diese Anlageform sehr flexibel gestaltet, und doch viele Chancen, aber auch Risiken birgt. Eine Anlage, die Sie täglich an der Börse veräußern können unterliegt Kursrisiken. Da sich die Kurse immer an der Marktsituation orientieren und Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, ist beim Verkauf besonders darauf zu achten wie der aktuelle Börsenkurs steht.

Sie können dadurch sehr viel Gewinn erwirtschaften, wenn die Kurse am Markt gestiegen sind, da sich dann Ihr eingesetztes Kapitel prozentual zum Kursanstieg mitentwickelt. Das heißt wenn Sie 100,00€ investieren, und der aktuelle Börsenkurs bei 110,00€ steht, verkaufen Sie das Papier zu 110,00€. Die daraus resultierende Differenz ist Ihr Kursgewinn aus diesem Wertpapiergeschäft. Leider kann auch der gegenteilige Fall eintreten, dass Sie Kursverluste einbüßen, wenn der aktuelle Börsenkurs beim Verkauf der Anlage gefallen ist.

Zurzeit werden Bundesanleihen mit einer Rendite von 5 % p.a. angeboten. Wenn Sie also pro Jahr Ihre Zinszahlungen in Höhe von 5% auf den Nennwert Ihrer Einlage erhalten, und das Papier nicht vor Laufzeitende an der Börse veräußern, haben Sie regelmäßige Zinseinkünfte und eine gewährleistete Rückzahlung des eingesetzten Kapitals zum Laufzeitende.

Die entstehenden Kosten beim Erwerb einer Bundesanleihe beruhen lediglich auf der Provision des betreffenden Kreditinstitutes. Die Verwaltung der Papiere durch Kreditinstitute oder durch die Bundeswertpapierverwaltung ist gebührenfrei, so dass auch keine Depotgebühren für Sie anfallen. Aber auch die Einlösung der Bundesanleihe bei Fälligkeit wird bei der Bundesverwaltung gebührenfrei gestellt.

Alles in Allem ist der Erwerb einer Bundesanleihe, eine attraktive und flexible Anlagemöglichkeit und wird als risikoscheu eingestuft, da die Schwankungen dieser Papiere meist mäßig zu interpretieren sind.
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