Dienstag, 17. Oktober 2017

Überweisung nach China

Immer wieder werden Waren im Ausland bestellt. Dabei ist China mittlerweile eines der beliebtesten Länder für Bestellungen aus Deutschland. Kompliziert wird es dann allerdings bei der Zahlung der Waren. So kann man bei der Bank eine Auslandsüberweisung tätigen. Diese wird auf einem Vordruck ausgefüllt in welchem die Kontonummer und Bankleitzahl des Empfängers abgefragt wird.

Am sinnvollsten ist es, hier die internationalen Nummern, also die IBAN und die BIC anzugeben, da die Überweisung so besser zugeordnet werden kann. Auch die eigene Kontonummer und Bankleitzahl ist für das Ausfüllen erforderlich. Weiterhin sollte man darauf achten, dass man diese Angaben sehr sorgfältig ausfüllt, um keinen Zahlendreher zu erhalten. Denn eine Auslandsüberweisung zurück zu holen, stellt sich in der Praxis oft als sehr schwierig heraus. Die Unterschrift des Kontoinhabers, der das Geld überweist, ist ebenfalls erforderlich. Den komplett ausgefüllten Vordruck gibt man dann auf seiner Bank direkt am Schalter ab.

Für diese Art der Auslandsüberweisung nach China fallen jedoch oft genug auch horrende Kosten an, die häufig zwischen 15 und 30 Euro pro Transaktion liegen. Die Kosten variieren jedoch von Bank zu Bank teilweise sehr stark und richten sich zum Teil auch nach dem gewählten Überweisungsbetrag. Man sollte sich vor der Auslandsüberweisung in jedem Falle erkundigen, welche Kosten bei der eigenen Bank tatsächlich anfallen.

In einigen Fällen ist auch die Online Überweisung möglich, jedoch sollte man auch dies vorab mit der Bank abklären, um sicher zu gehen, dass auch eine Überweisung nach China online möglich ist. Durch die vergleichsweise hohen Kosten der Auslandsüberweisung von der Hausbank sollte man sich informieren, wo man günstiger überweisen kann. Oft bietet hier die Postbank die günstige und schnelle Alternative für Auslandsüberweisungen an.

Auch der bekannte Dienst Western Union oder auch PayPal bieten hier eine weitere Möglichkeit Überweisungen nach China zu tätigen. Bei PayPal fallen oft nur prozentuale Gebühren für die Überweisung ins Ausland an, die bei etwa zwei bis drei Prozent des Überweisungsbetrages liegen. So wird die Überweisung deutlich günstiger. Ebenfalls kann man die Zahlung mit seiner Kreditkarte durchführen, bei der meist auch nur geringe prozentuale Anteile am gesamten, überwiesenen Betrag anfallen.

Grundsätzlich lohnt sich eine Überweisung nach China also erst ab größeren Summen, da andernfalls die anfallenden Kosten in keinem Verhältnis stehen. Will man regelmäßig Gelder nach China überweisen, so sollte man evtl. ein Konto bei einer Bank eröffnen, die diese Überweisungen zu geringen Gebühren anbietet. Bei einmaligen Überweisungen oder Käufen hingegen, sollte man einmal kalkulieren, ob sich der Kauf unter Zurechnung dieser Gebühren überhaupt noch lohnt.
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