Freitag, 22. September 2017

Bei einem Darlehen die Kosten senken

Den Traum vom Eigenheim kennt wohl ein Jeder. Doch nur den wenigsten ist die Erfüllung dieses Traumes, vollständig aus eigenen Mitteln, möglich. Insofern ist der Hausbau auch immer mit der Aufnahme eines Kredits in der entsprechenden Höhe verbunden. Doch hier gilt es, einige Dinge zu beachten. Denn mitunter lassen sich bei der Beantragung und Aufnahme eines Darlehens erhebliche Kosten sparen.

An erster Stelle sollte immer ein umfassender Vergleich möglichst vieler verschiedener Angebote stehen. Das heißt, der Darlehensnehmer sollte sich erst einmal erkundigen, bei welchem Kreditinstitut welche Zinsen anfallen, wie hoch die Kreditauszahlung ist, welcher Auf- bzw. Abschlag einbehalten wird, wie hoch die Bearbeitungsgebühren sind usw. Denn all diese Kosten muss man zusätzlich zur Rückzahlung des Kredits zahlen. Die Bank selbst übernimmt meist nur die Kosten für den Gutachter, der den Wert des Hauses, des Grundstücks oder des Bauvorhabens ermittelt.

Mitunter lassen sich bereits durch geringe Zinsunterschiede (oft werden diese erst mehrere Stellen nach dem Komma sichtbar) mehrere Tausend Euro sparen. Da man sich beim Darlehen für ein Haus oft über mehrere Jahrzehnte verpflichtet, gilt hier ganz besonders, dass man die Preise vergleichen sollte.

Aber diese Kosten für ein Darlehen lassen sich nicht nur durch einen Vergleich teils drastisch senken. Mittlerweile gibt es insbesondere im Bereich Hausbaukredite einige spezielle Angebote. Diese sind vor allem für die Bauherren interessant, die ihr Haus zu einem Großteil in Eigenleistung erbauen wollen. Denn diese müssen bei neuen Angeboten nicht den gesamten Kreditbetrag abrufen. Sollte z. B. das Baumaterial, welches benötigt wird, durch eine Rabattaktion o. ä. erheblich preiswerter sein, als ursprünglich angenommen, oder es können mehr Leistungen in Eigenregie erbracht werden, als angenommen, so sinken natürlich auch die gesamten Kosten für den Hausbau.

Dann ist es sinnvoll, nicht die volle Darlehenssumme abzurufen, sondern nur den Betrag, der auch wirklich benötigt wird. Einige Angebote ermöglichen dies, indem hier bis zu 10 % weniger abgerufen werden können. Durch diese Verringerung der Darlehenssumme verringern sich natürlich auch die anfallenden Zinsen. Das heißt, die eigentliche Entschuldung kann deutlich früher vollbracht werden. Die Laufzeit des Darlehens wird also verkürzt, die Raten bleiben bestehen.

Aber auch durch die Darlehensaufnahme bei einer der so genannten Direktbanken lässt sich oft einiges an Kosten einsparen. Denn diese Banken können ihre Kostenvorteile, die dadurch entstehen, dass sie kein großflächiges Filialnetz unterhalten müssen, direkt an die Kunden weitergeben. Die Folge sind dann geringere Darlehenskosten, wie Bearbeitungsgebühren oder Zinsen. Oftmals wird auch ein geringerer Ausgabeaufschlag und ähnliches berechnet.
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