Samstag, 23. September 2017

Bei einer Überweisung die Dauer abschätzen

Die Überweisung stellt heute eines der wichtigsten Zahlungsmittel überhaupt dar. Obwohl das einzige legale Zahlungsmittel in Deutschland eigentlich Bargeld ist, wird die Überweisung zunehmend häufiger genutzt, auch wenn diese zum Beispiel nur durch schlüssiges Handeln, wie etwa der Druck der Bankverbindung auf dem Geschäftspapier, vereinbart wird. Doch fragt man sich oft: Wie lange dauert eine Überweisung eigentlich?

Diese Frage stellt sich vor allen Dingen bei Zahlungen, die zu einem bestimmten Termin beim Empfänger eingehen müssen, wie etwa die Zahlung von Steuern. Bei anderen Überweisungen ist der Eingangszeitpunkt nicht so wichtig. Was hier zählt, ist dass man alles getan hat, damit die Überweisung pünktlich ankommt. Also den Überweisungsträger bei der Bank eingereicht, auch die richtige Bankverbindung angegeben und natürlich auch für das entsprechend benötigte Guthaben gesorgt hat.

Grundsätzlich gilt, dass Banken dazu verpflichtet sind, Überweisungen so schnell wie möglich durchzuführen, also am besten noch am Tag der Überweisung selbst, wobei dies auch generell nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt möglich ist. Die Überweisungsdauer hängt dann von unterschiedlichen Faktoren ab, da das Geld unterschiedliche Wege bis zum Empfänger nimmt.

So sollte maximal ein Tag vergehen, wird Geld von einem Konto auf ein anderes Konto bei der selben Bank überwiesen. Bei der Überweisung zu einer anderen Bank im Inland darf die Überweisung im Regelfall nicht länger als zwei bis drei Tage dauern. Überweisungen innerhalb der EURO Zone, also im europäischen Ausland, sollten nicht länger als drei Tage in Anspruch nehmen. Jedoch kann die Dauer der Überweisungen in außereuropäische Länder oder bei solchen, die in Fremdwährungen gezahlt werden, sich dagegen durchaus auch auf bis zu fünf Tage erhöhen.

Generell sollte dabei kein Unterschied gemacht werden, ob die Überweisung nun online getätigt wurde oder am Schalter bzw. am SB Terminal. Dennoch kann man oft beobachten, dass die Online Überweisungen oft kürzere Laufzeiten aufweisen. Zudem gilt: Bei den oben genannten Tagen, die eine Überweisung dauern darf, werden allerdings nur Bankarbeitstage, also Montag bis Freitag, zugrunde gelegt. Auch kann man diese Regelungen nicht auf das Ausland beziehen, sollte von dort Geld nach Deutschland überwiesen werden. Denn hierbei kommt es auch immer auf die jeweils gültigen, landestypischen Regelungen an.

Die Überweisungen zwischen unterschiedlichen Banken dagegen sollten relativ schnell vonstatten gehen, auch wenn das Geld hierbei häufig erst auf dem Umweg über die jeweiligen Landeszentralbanken zu den Hauptstellen der einzelnen Banken und von dort dann zur bestimmten Zweigstelle laufen muss. Sollte die eigene Bank für eine Überweisung dennoch erheblich länger dauern und das zum wiederholten Male, sollte man die Bank ansprechen und unter Umständen mit einer Kontenkündigung zu drohen. Danach laufen die Überweisungen fast immer reibungslos und deutlich schneller ab.
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