Mittwoch, 20. September 2017

Ein Aktien Depot eröffnen

Bevor man in den Handel mit Wertpapieren einsteigen kann, muss man zunächst ein Wertpapier-Depot eröffnen. Vom Prinzip her funktioniert das wie eine Girokonto-Eröffnung, jedoch gibt es noch einige Besonderheiten zu beachten, denn ein Aktien Depot kann man auf zwei verschiedene Arten eröffnen, entweder persönlich in einer Bankfiliale, oder auch online im Internet.

Nahezu alle Banken und Sparkassen bieten ihren Kunden die Eröffnung und Führung von Aktien Depots an. In der Geschäftsstelle wird das Depot im Rahmen eines Gespräches eröffnet, und man kann im Folgenden Wertpapiere kaufen und verkaufen. Man benötigt lediglich die persönlichen Angaben wie Name, Adresse und Geburtsdatum, und im Rahmen der Anlageberatung wird man zumeist auch nach seinen Vorkenntnissen im Aktienbereich gefragt. Die Eröffnung im Internet erfolgt ähnlich. Man füllt verschiedene Formulare aus und bekommt die Depot Eröffnungsunterlagen sowie alle weiteren Unterlagen per Post zugesandt.

Was muss man beachten?

Man muss bei der Eröffnung eines Aktien Depots im Grunde keine speziellen Dinge beachten. Wichtig sind für die meisten Kunden in diesem Zusammenhang oftmals natürlich die Depotgebühren, welche für die Verwaltung des Aktiendepots anfallen. Zudem sollte man direkt ein Wertpapierdepot eröffnen, in dem alle Arten von Wertpapieren verwaltet werden können, also nicht nur Aktien, sondern auch Fonds oder Rentenwerte, falls man diese Anlageform im Zukunft ebenfalls in Betracht zieht.

Welche Kosten/Gebühren müssen bezahlt werden?

Die Kosten und Gebühren für die Depoteröffnung, Depotführung und den späteren Aktienkauf sind so unterschiedlich, wie die zahlreichen Anbieter. Zumeist sind die Online-Broker günstiger als die Banken mit Filialen. Fast alle Anbieter nehmen eine bestimmte Mindestgebühr für die Depotführung an sich. Vielfach wird die Depotgebühr im Folgenden nach der Anzahl der vorhandenen Positionen im Depot berechnet, entweder per Stichtag oder fortlaufendem Bestand im Jahr.

Zu den Depotgebühren kommen im Folgenden noch Provisionen und Courtage beim Aktienkauf bzw. beim Verkauf. Die Provision für die Bank beträgt oftmals ein Prozent vom Kurswert, Online-Banken und Broker sind hier allerdings oftmals günstiger. Die Maklercourtage bewegt sich in der Regel zwischen 0,04 und 0,08 Prozent vom Gegenwert.

Man sollte auf jeden Fall vor der Depoteröffnung die verschiedenen Angebote hinsichtlich der Preisstruktur genau miteinander vergleichen, um das individuell passende Angebot herauszufinden.
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