Dienstag, 26. September 2017

Die Finanzierung einer Eigentumswohnung

Bestimmt hat sicher jeder schon einmal von den eigenen vier Wänden geträumt. Auch jene Menschen, die derzeit noch in einer Mietwohnung leben. Sind keine Kinder da, so kann die Entscheidung für eine Eigentumswohnung durchaus Sinn machen, da man hier ja ausreichend Platz hat. Auch als Kapitalanlage sehen viele die Eigentumswohnung als sinnvoll an.

Doch gerade die letztere Rechnung kann meist nicht aufgehen, da man zwar die Einnahmen aus Vermietung sieht, nicht jedoch die Ausgaben, die dem gegenüber stehen. Als selbst genutztes Wohneigentum ist die Eigentumswohnung allerdings durchaus geeignet, solange der Platz ausreichend ist und auch die Kosten sich im Rahmen halten.

Denn man kann generell behaupten, dass die Eigentumswohnung natürlich deutlich preiswerter ist, als ein ganzes Haus. Dennoch muss man auch hier mit fixen Kosten zwischen 100.000 und 300.000 Euro, je nach Größe und Lage der Wohnung rechnen. Diese sind natürlich nicht gerade in der Portokasse enthalten, sodass auch hier ein entsprechender Kredit aufgenommen werden muss. Dabei muss man bedenken, dass die Kreditraten vermutlich deutlich über der bisherigen Miethöhe liegen. Nur wenn man sich diese dann immer noch leisten kann, macht es wirklich Sinn, sich weiterhin mit dem Kauf der Wohnung zu beschäftigen.

Auf der Suche nach der passenden Finanzierung heißt auch hier das Zauberwort „vergleichen“. Denn die Angebote der einzelnen Banken unterscheiden sich doch teils drastisch. Und so kann man schnell in eine böse Schuldenfalle geraten, wenn man hier nicht ausreichend vergleicht. Dabei kann man einen Vergleich besonders schnell im World Wide Web anstellen. Hier reicht oft die Eingabe weniger Daten aus und schon erfolgt die Berechnung, wie teuer die Finanzierung werden würde. Grundsätzlich kann man dabei ein Annuitäten Darlehen oder ein so genanntes Festdarlehen abschließen, um die Wohnung zu finanzieren.

Beim Festdarlehen zahlt man während der Laufzeit nur Zinsen. Die Ablösung des Darlehens erfolgt dann in der Regel zum Laufzeitende zum Beispiel durch einen Bausparvertrag, eine Lebensversicherung o. ä. Beim Annuitäten Darlehen wird man die gesamte Laufzeit eine gleich hohe Rate zahlen, die allerdings sowohl Zins, als auch Tilgung beinhaltet. Dabei wird das Darlehen bzw. dessen Höhe im Laufe der Zeit abgebaut. Die Anschlussfinanzierung kann dann direkt mit der verringerten Darlehenssumme erfolgen.

Für welche Variante man sich letztlich entscheidet, bleibt dabei natürlich jedem selbst überlassen, doch sollte man darauf achten, bei welcher nun die Kosten am niedrigsten sind. Dazu ist es wichtig, den effektiven Zinssatz miteinander zu vergleichen, in dem alle Gebühren und Kosten bereits mit eingerechnet sind.
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