Dienstag, 26. September 2017

Vergleich Tagesgeldkonto mit Festgeldkonto

Beim Tagesgeldkonto, sowie beim Festgeldkonto gibt es sehr viele unterschiedliche Angebote auf dem Markt, die miteinander verglichen werden müssen, bevor eine rationale Aussage getroffen werden kann. Grundsätzlich gibt es beim Tagesgeld, sowie als auch beim Festgeld keine Möglichkeit, dass Sie ihr Geld verlieren. Voraussetzung für beide Anlageformen ist allerdings, dass die Banken das Guthaben ihrer Kunden absichern. Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn sie dem Einlagensicherungsfond der deutschen Banken angeschlossen sind. Bei ausländischen Banken ist immer darauf zu achten, ob das Guthaben abgesichert ist und natürlich auch, bis zu welcher Höhe das Guthaben abgesichert ist. Teilweise ist es möglich, dass das Guthaben nur bis zu einer Summe von zum Beispiel 20.000 Euro abgesichert wird.

Wer im Bereich Tagesgeldkonto eine Anlage sucht, der sollte wissen, dass die Zinsen hier variabel sind und sich sehr schnell verändern können. Aktuelle Zinssätze liegen je nach Bank und je nach Anlagesumme bei einem Prozentsatz von 3 bis 4 % pro Jahr. Dies ist im Vergleich zum Girokonto zum Beispiel eine recht hohe Steigerung.

Beim Festgeld wird das Geld im Gegensatz zum Tagesgeld nicht für die Dauer von nur einem Tag angelegt, sondern für einen längeren Zeitraum. Während dieses Zeitraumes besteht eine Möglichkeit, das Geld zu nutzen, oder zu transferieren. Die Anlagedauer variiert je nach Angebot zwischen 3 Monaten, oder aber auch mehrere Jahre, wie zum Beispiel 6, oder gar 10 Jahre. Die Zinsen werden von Beginn an für den kompletten Zeitraum festgeschrieben, so dass keine Veränderung mehr möglich ist. Das Geld wird also unabhängig von Veränderungen am Markt weitergeführt und kann somit mit einem fest berechneten Zinsertrag geführt werden. Die Konditionen sind beim Festgeld in den meisten Fällen ein wenig höher, als es beim Tagesgeld der Fall ist.

Die Entscheidung, ob das Tagesgeld, oder aber auch das Festgeld die sinnvollere Anlage ist, sollten Sie selber treffen. Praktisch ist es aber auch, dass ein Teil des Vermögens als Tagesgeld geführt wird und ein anderer Teil als Festgeld geführt wird. Die genaue Gewichtung und Verteilung muss jeder Anleger selber bestimmten. Gerade dann, wenn der Zinsmarkt eine negative Entwicklung zeigt, ist es sinnvoll, dass einzelne Gelder vorzeitig als Festgeld angelegt werden. Es ist dabei aber immer möglich, dass die aktuellen Zinsen das Festgeld später überholen werden, wobei Sie dann nicht von den höheren Zinsen profitieren würden, sondern von den im Festgeld angegebenen Konditionen. Grundsätzlich sind beide Anlagemöglichkeiten sehr zu empfehlen und auch per Internet recht einfach zu steuern.
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