Mittwoch, 20. September 2017

Für den Bau eine Finanzierung finden

Jeder, der den Bau eines Eigenheims plant, der wird dafür in der Regel auch eine Finanzierung benötigen. Doch wo findet man die Finanzierung für den Bau? Und wo kann man sich eigentlich informieren? Zunächst einmal sollte die eigene Hausbank der erste Ansprechpartner sein, um sich ein erstes Vergleichsangebot für einen Kredit einzuholen. Anhand dieses Angebots weiß man genau, in welcher Höhe ein Kredit beantragt werden muss, welche monatlichen Raten fällig werden und wie hoch die Kosten insgesamt sind. Diese Daten kann man dann nutzen, um z. B. im Internet einen Vergleich durchzuführen. Dabei werden unterschiedliche Anbieter miteinander verglichen, sodass man schnell erkennen kann, wer hier die günstigsten Konditionen bietet.

Anhand dieses durchgeführten Vergleichs kann man sich dann das betreffende individuelle Angebot bei den einzelnen Stellen einholen. Denn auch wenn die Vergleichsrechner im WWW zwar mittlerweile schon recht genaue Zahlen liefern, sind sie doch kein korrektes Angebot im eigentlichen Sinne. Weiterhin muss man bedenken, dass bei einer Finanzierung für den Bau nicht nur der eigentliche Kaufpreis finanziert werden muss. Vielmehr kommen hier noch weitere Nebenkosten hinzu. Dazu gehören zum Beispiel die Kosten für die Eintragung der Grundschuld, die Notarkosten für die notarielle Beglaubigung des Kaufvertrages, die Grunderwerbssteuer usw. All diese Kosten sollten bereits vor der Beantragung einer Finanzierung für den Bau mit einkalkuliert werden. Anhand der sich hieraus ergebenden Summe, weiß man, welche Kreditsumme hierbei beantragt werden muss.

Voraussetzung für die Genehmigung eines Darlehens in dieser Größenordnung, die meist weit über 100.000 Euro liegt, ist natürlich ein nachhaltiges Einkommen. Man muss also einen festen Arbeitsplatz vorweisen können. Das Arbeitsverhältnis darf dabei nicht gekündigt sein und sollte nach Möglichkeit unbefristet sein. Weiterhin verlangen die Banken in der Regel die Eintragung einer Grundschuld im Grundbuch, um den Kredit mittels dieser abzusichern. Weiterhin muss beim Bau eine Feuerrohbauversicherung abgeschlossen werden.

Ohne diese ist eine Finanzierung für den Bau ebenfalls nicht möglich. Die Erklärung dafür liegt klar auf der Hand: Sollte das Gebäude während der Bauzeit abbrennen, so können die Kreditnehmer nicht einziehen, müssten aber den Kredit dennoch abzahlen. Dann sind allerdings keine ausreichenden Sicherheiten mehr für die Bank vorhanden und zusätzlich muss die Bank damit rechnen, dass die Kreditnehmer weiterhin Miete für eine Wohnung zahlen müssen. Die Belastungen von Miete und Kreditrate ist aber meistens nicht finanzierbar, sodass die Versicherung unabdingbar ist.

Generell gilt bei der Finanzierung für den Bau also, dass man sehr gut vergleichen sollte. Denn bereits geringe Zinsunterschiede, die erst nach dem Komma sichtbar werden, können Mehrkosten von einigen Tausend Euro verursachen.
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