Montag, 25. September 2017

Übersicht Roaming Gebühren

Wer kennt das nicht? Man verreist, und telefoniert auch im Ausland mit dem Handy. Immer wen dies passiert, werden so genannte Roaming Gebühren fällig. Das Wort Roaming stammt aus dem englischen, und bedeutet soviel wie: herumwandern, streunen.

Roaming kann man als Miete für mobile Fremdnetze verstehen. Hierbei werden Handydienstleistungen nach festen Tarifstrukturen von Ausländischen Mobilfunkanbietern berechnet und an die inländischen Mobilfunkanbieter weitergegeben, die diese dann ihren Kunden berechnen. Daher sind hier auch keine Flatrates möglich.

Wichtig hierbei ist es, dass der Angerufer nur die Innlandsgebühren bis zur Grenze zahlen, da sie ja nicht wissen können, wo sich der Angerufene gerade befindet. Alle Gebühren welche die ausländischen Mobilfunkanbieter berechnen, muss der angerufene zahlen. Besonders teuer wird es, wenn Sie im Ausland die Mailbox angeschaltet haben. Hier zahlen sie nämlich nicht nur die ausländischen Mobilfunkgebühren, sondern auch die Leitung zurück zur deutschen Mobilbox.

Wobei sich Roaming Gebühren nicht nur auf Telefonate beschränken, sondern auch auf SMS, MMS und Datendienste ( z.B. Wap oder Internet ). Man unterscheidet hier zwischen Roaming mit Laufzeitverträgen, Roaming mit inländischen Prepaid Karten und Roaming mit internationalen Prepaid Karten. Bei Laufzeitverträgen wird Roaming in der Regel gleich zu Anfang mit aktiviert. Allerdings nur, wenn man den Vertrag direkt mit seinem Mobilfunkanbieter abschließt. Bei Providern und Mobilfunkdiscountern ist dies allerdings nicht immer der Fall.

Musste man bei Prepaid Karten früher für Roaming noch Zusatzoptionen abschließen, für die dann natürlich auch eine Bonitätsprüfung notwendig war ( wodurch einigen Kunden die Nutzung verwehrt blieb), so können Prepaidkunden diesen Dienst nun auch ganz normal nutzen. Einzige Ausnahme ist die Call Ya Karte. Hier ist es immer noch notwendig, einen Zusatzvertrag (Roaming Plus) abzuschließen.

Roaming ist je nach Netzbetreiber in zwischen 56 und 160 Staaten nutzbar. Im Gegensatz zu den inländischen Prepaidkarten gibt es noch internationale Prepaidkarten wie sunsim, Che Mobil und Tourist Mobile. Diese arbeiten mit dem virtuellen Netzbetreiber vistream zusammen, welches das E-Plus Netz nutzt.

Natürlich kann man auch Prepaidkarten aus dem Ausland kaufen. Da man hier aber erstmal seinen Freunden und Bekannten die neue Nummer nennen muss, bieten sich hier internationale Prepaidkarten besser an. Hier bekommt man eine deutsche Telefonnummer, die dann auf jeden Fall auch über Call by Call Nummern aus dem Festnetz erreichbar sind..

Die Tarife sind je nach Mobilfunkanbieter unterschiedlich, und können bei Ihrem Anbieter erfragt werden.
 
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