Dienstag, 19. September 2017

Die eigenen Finanzen durch Geldanlage stärken

Mit der richtigen Geldanlage kann man seine eigene finanzielle Situation doch deutlich verbessern. Dabei ist es aber wichtig, auch die richtige Geldanlage ausfindig zu machen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. So kann man sich in den Weiten des Internets kundig machen, auf spezielle Fachzeitschriften setzen oder sich ebenfalls von einem unabhängigen Vermittler beraten lassen, welche Geldanlage für die eigenen Bedürfnisse am besten geeignet ist.

Grundsätzlich muss man sich jedoch erst einmal einige Fragen stellen, um die richtige Anlageform für sich selbst heraus zu finden. Dabei ist es wichtig, wie viel Wert man auf die Sicherheit einer Anlage legt. Ebenfalls sollte man sich die Frage stellen, ob eine langfristige oder eine kurzfristige Geldanlage sinnvoller ist, also ob man auf einen Teil des Geldes über einen längeren Zeitraum verzichten kann. Erst nachdem man sich diese Fragen beantwortet hat, kann man sich auf die Suche nach der passenden Geldanlage machen.

Für sicherheitsorientierte Anleger, die jederzeit über ihr Geld verfügen können möchten, eignet sich z. B. das Tagesgeldkonto. Im Grunde ist es ganz ähnlich dem allseits bekannten Sparbuch. Der große Vorteil besteht jedoch in deutlich höheren Zinsen, die aktuell zwischen zwei und vier Prozent liegen, im Gegensatz zu ein bis 1,5 Prozent beim Sparbuch. Weiterhin sind Entnahmen aus dem Tagesgeldkonto nicht begrenzt, sodass man theoretisch sofort über das gesamte Geld verfügen kann. Dafür ist auch keine gesonderte Kündigung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist wie beim Sparbuch notwendig. Zusätzlich werden Tagesgeldkonten über den Einlagensicherungsfonds abgesichert, sodass praktisch keine Verluste entstehen können, selbst wenn das Kreditinstitut einmal zahlungsunfähig werden sollte.

Anleger, die großen Wert auf Sicherheit legen, aber auf ihr Geld auch einen gewissen Zeitraum verzichten können, sollten sich für Festgelder oder Sparbriefe entscheiden. Diese sind über einen bestimmten Zeitraum fest angelegt, sodass man währenddessen nicht über das Geld verfügen kann. Dadurch ergibt sich jedoch eine sichere Planung für die Banken selbst, weshalb sie hier höhere Zinsen als beim Tagesgeldkonto gewähren. Auch das Festgeld ist dabei über den Einlagensicherungsfonds abgesichert. Die Zinsen werden bei Vertragsabschluss fest vereinbart und können sich demzufolge auch dann nicht verändern, wenn sich das allgemeine Zinsniveau ändert. So ist auch eine hohe Planungssicherheit für den Anleger gegeben.

Wer dagegen ein höheres Risiko eingehen möchte, dabei aber dennoch flexibel über sein Geld verfügen möchte, der ist mit einem offenen Fonds gut beraten. Dieser ist für Aktien, Immobilien usw. erhältlich. Die Investitionssumme kann vergleichsweise gering gewählt werden, die Renditechancen sind relativ hoch angesiedelt, wobei es aber auch zu einem Verlust kommen kann. Die Anteile am Fonds können börsentäglich zum jeweils aktuellen Kurs veräußert werden.

Die geschlossenen Fonds hingegen sind etwas für all jene Menschen, die ein sehr hohes Risiko eingehen wollen, dabei aber auch über Jahre hinweg auf ihr Geld verzichten können. Hierbei kann es im schlimmsten Falle zum Totalverlust der Anlage kommen, im besten Fall erhält man satte Renditen.
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