Freitag, 24. November 2017

In Immobilien Fonds investieren

Immobilienfonds bieten viele Vorteile, aber auch erhebliche Nachteile gegenüber anderen möglichen Kapitalanlagen. Die Anteile eines offenen Immobilienfonds beispielsweise können an jedem Börsentag verkauft werden; dabei unterliegen Anteilsscheine nicht so hohen Schwankungen wie Aktien. Da die Anleger jederzeit aussteigen können und auch das Risiko breiter gestreut (auf mehrere Immobilien verteilt ist), sind diese Anlagen etwas für Anleger, die Wert auf Sicherheit legen, damit sie mindestens das eingelegte Kapital wieder zurückbekommen.

Jedoch kann es beim geschlossenen Immobilienfonds durch die minimale Risikoverteilung möglicherweise sogar zum Totalverlust gekommen. Hinzu kommt die Gefahr der betrügerischen Machenschaften, wobei einige Nachweise in den letzten Jahren leider oft erfolgreich geführt worden sind. Geschlossene Immobilienfonds gehören zum so bezeichneten grauen Kapitalmarkt. Sie werden während ihrer laufenden Geschäftstätigkeit nicht ständig von der BaFin kontrolliert und beobachtet.

Beim offenen Immobilienfonds hat die BaFin harte Maßstäbe für Geschäftsführer festgelegt, die auch im laufenden Geschäftsbetrieb mehrfach überprüft werden. Das garantiert einen höheren Schutz der Anleger. Offene Immobilienfonds verteilen ihr Kapital auch auf kleinere Immobilien, zum Beispiel Firmen und Einzelhandelsgeschäfte, während geschlossene Fonds eher in größere Projekte, wie Einkaufspassagen, Bürogebäude oder andere Objekte dieser Größenordnung investieren.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass auch die geschlossenen Fonds eher für die Verdiener mit der höheren Gehalts-/Lohnklasse geeignet sind, und zwar mit einem Vermögen jenseits von 200.00 Euro. Für diese ist auch die Risikostreuung der Kapitalanlagen nicht so bedeutend wie beispielsweise für einen privaten Kleinanleger, der möglicherweise sein ganzes Vermögen in einen Immobilienfonds investiert hat. Spitzenverdiener haben auch die Möglichkeit, mit ihrem Kapital anders zu wirtschaften, meist brauchen sie die Einlagen nicht innerhalb der näheren Zukunft, so dass sie den schwierigen Verkauf - wenn überhaupt möglich - mit hohen Einbußen nicht einplanen müssen.

Das Für und Wider muss jedoch jeder für sich selbst abwägen. Hier kann man nur Tipps geben, die endgültige Entscheidung muss der Anleger selbst tragen. Gute Möglichkeiten, sich umfassend und recht unabhängig zu informieren, ist das Internet. Hier findet man die unterschiedlichsten Angebote, die man recht bequem, mit einander vergleichen kann. So findet man bestimmt das für die jeweiligen Lebensumstände, geeignete. Wer noch ein bisschen sicherer sein möchte befragt einen Fachmann. Unabhängige Spezialisten gibt es in vielen Städten.
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