Freitag, 22. September 2017

In eine konservative Geldanlage investieren

Beim Anlegen eines kleinen oder großen Vermögens hat man grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann man in sehr risikoreiche Anlagen investieren, diese werden häufig auch als spekulative Anlageform bezeichnet. Der Vorteil besteht bei diesen Varianten vor allen Dingen darin, dass man sehr hohe Gewinne erwirtschaften kann. Das große Risiko, welches diese Anlagen aber ebenfalls bergen, kann im schlimmsten Fall sogar bis zum Totalverlust führen.

Deshalb entscheiden sich doch zunehmend mehr Anleger für eine konservative Geldanlage. Deren Ziel ist es, ein bestehendes Vermögen zu erhalten. Dabei wird kaum in die risikoreichen Aktien investiert. Vielmehr laufen Investitionen in Immobilien oder auch festverzinsliche Wertpapiere. Auch Rentenfonds kommen hier zum Einsatz, wobei diese aber eine erstklassige Bonität aufweisen müssen.

Durch diese sicheren Anlageformen, bei denen die Zinsen, die gezahlt werden, bereits von vornherein feststehen, bietet sich dem Anleger selbst auch eine hohe Planungssicherheit. Das heißt, er weiß bereits beim Abschluss der Verträge in welcher Höhe er Zinsen erwarten kann und wann er diese erhalten wird. Weiterhin kann er davon ausgehen, dass die konservative Geldanlage das Geld tatsächlich vermehren wird und keine Verluste drohen. Allerdings muss er auch damit rechnen, dass die hierbei zu erwirtschaftenden Renditen oft magerer ausfallen, als bei spekulativen Anlagen. Dies liegt einfach daran, dass hier keine Zinssteigerungen zustande kommen, sondern die Zinsen ja festgelegt werden. Dabei spielt es dann keine Rolle, ob die jeweilige Anlage sich verbessert oder verschlechtert, da die Erträge nicht angepasst werden.

Grundsätzlich eignen sich die konservativen Geldanlagen eher für kurz- bis mittelfristig orientierte Anleger. Bei sehr langfristigen Anlagen kann man in jedem Fall mit den spekulativen Anlagen, wie Aktien bessere Renditen erzielen. Ein kurzfristiger Einbruch an der Börse kann hier dafür sorgen, dass man Verluste erleidet. Lässt man das Geld jedoch über Jahre hinweg stehen, so wird der Einbruch mit der Zeit wieder ausgeglichen und im Rückblick ergeben sich stattliche, jährliche Renditen, die man mit der konservativen Geldanlage kaum erreichen kann.

Dies alles gilt es zu bedenken, bevor man sich für eine bestimmte Anlageform entscheidet. Am sinnvollsten ist es dabei, sich von einem unabhängigen Berater einige Infos zu den einzelnen Möglichkeiten einzuholen. Dabei sollte der Berater die eigene Finanzsituation kennen und auswerten, um ein darauf abgestimmtes Produkt empfehlen zu können. Aber auch im World Wide Web kann man sich über die verschiedenen konservativen Geldanlagen informieren. Hier lohnt natürlich ein umfassender Vergleich, da auch bei dieser Form der Geldanlage oft erhebliche Unterschiede bei den Renditen auftreten.
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