Donnerstag, 23. November 2017

Eine krisensichere Geldanlage finden

Aktuell erleben die Banken vor allem in den USA eine schwere Finanzkrise. Die Panik geht nun auch in Deutschland um, von dieser Finanzkrise betroffen zu sein und womöglich angelegte Gelder verlieren zu können. Dabei muss in Deutschland nun wirklich niemand um seine Geldanlagen bangen, da die Sicherungsmethoden der deutschen Banken und Sparkassen bestens ausgereift sind.

Generell sind die Einlagen bei Banken, beispielsweise in Form von Tages- oder Festgeld über den Einlagensicherungsfonds geschützt. Das heißt, sollte die Bank tatsächlich einmal von einer Krise geschüttelt werden, womöglich sogar in die Insolvenz gehen, so kann man durchaus davon ausgehen, dass man hier gut geschützt ist. Die Einlagen sind, je nach Bank, in unterschiedlicher Höhe geschützt. Allerdings ist die Einlagensicherung in der Regel so hoch festgelegt, dass kaum ein Anleger diese Beträge erreichen wird.

Ebenfalls herrscht bei vielen die Meinung vor, dass Edelmetalle, wie Gold, und Immobilien als krisensichere Geldanlage genutzt werden können. Doch dieser Glaube ist grundsätzlich als falsch anzusehen. Denn in der Regel werden während einer Krise viele Anteile an Immobilien Fonds oder viele Edelmetalle zum Verkauf auf den Markt gebracht. Je größer das Angebot und je geringer die Nachfrage, desto niedriger wird hier auch der Preis ausfallen. Die Anleger, die ihre Anteile behalten wollen, werden mit Schrecken feststellen, dass deren Wert durch das Überangebot drastisch sinkt. Demzufolge kann man Immobilien oder Edelmetalle ebenfalls nicht als krisensichere Geldanlage betrachten.

Wer sich nicht ausreichend auf dem Finanzmarkt auskennt, der sollte eine ausführliche Beratung durch Experten in Anspruch nehmen, um eine tatsächlich krisensichere Geldanlage zu finden. Meist handelt es sich dabei jedoch um sehr sichere Anlagen, die wiederum geringere Renditen einbringen. Wer höhere Renditen wünscht, der muss auch ein gewisses Risiko dafür eingehen. So kann man beispielsweise in Fonds investieren, allerdings wird man hier in Krisenzeiten ebenfalls Verluste hinnehmen müssen.

Anstatt sich nun aber von der allgemeinen Panik anstecken zu lassen, sollte man nun die Ruhe bewahren und die eigenen Anteile in jedem Fall behalten. Wartet man nämlich einige Monate ab, so wird man wieder einen steigenden Kurs verzeichnen können. Erst wenn dieser tatsächlich am Höchstpunkt angekommen ist, lohnt sich auch der Verkauf der Anteile. Vorher sollte man wirklich einen kühlen Kopf bewahren, weshalb sich diese mit Risiko behafteten Anlagen auch eher für Gelder eignen, die ohnehin langfristig angelegt werden sollen. Außerdem sollte man auch auf das Geld verzichten können, wer es schnell benötigt, wird oft vorschnell verkaufen und das nicht selten zu einem zu geringen Preis.
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