Samstag, 25. November 2017

Eine kurzfristige Geldanlage finden

Im Anlagebereich stellt sich den Kunden oftmals die Frage nach der Laufzeit der gewünschten Anlageform. Grundsätzlich wird zwischen kurzfristig, mittelfristig und langfristigen Geldanlagen unterschieden. Diese unterscheiden sich jedoch nicht nur nach ihrer Laufzeit, sondern damit zusammenhängend auch in anderen Aspekten. Somit stellen sich dem Kunden auch bei den kurzfristigen Geldanlagen einige Fragen.

Welche Möglichkeiten einer kurzfristigen Geldanlage gibt es?

Da das Angebot inzwischen sehr groß ist, und zudem in allen möglichen Medien wie z.B. Fernsehen, Zeitschriften, Radio, sowie vor allem im Internet verbreitet wird, lassen sich relativ einfach verschiedene kurzfristige Geldanlagen finden. Zu den klassischen Geldanlagen, welche als kurzfristig bezeichnet werden, gehört zum Beispiel das Normalsparbuch. Obwohl dieses von nicht wenigen Kunden sehr langfristig genutzt wird, ist es im eigentlichen Sinne als kurzfristige Geldanlage gedacht.

Weitere kurzfristige Anlagen sind zum Beispiel das Tagesgeld, das Festgeld bzw. Termingeldkonto, Geldmarktfonds oder bestimmte Rentenpapiere, welche vom Bund oder den Ländern ausgegeben werden. Aufgrund der kurzfristigen Anlagedauer haben diese Formen der Geldanlage allerdings häufig eine relativ geringe Rendite im Vergleich zu längerfristigen Anlageformen. Daher eignen sich diese kurzfristigen Anlagen im Grunde nur für Kunden, die von vornherein wissen, dass sie ihr Kapital nur für relativ kurze Zeit anlegen möchten.

Wie flexibel ist die kurzfristige Geldanlage, was muss man beachten?

Bieten kurzfristige Geldanlagen zwar auf der einen Seite relativ geringe Erträge, haben sie auf der anderen Seite häufig den Vorteil, recht flexibel zu sein. So kann man beispielsweise beim Normalsparbuch bis zu einem bestimmten Betrag jederzeit ohne Zinsverluste Geld verfügen. Auch Tagesgeld und die Anlage in Geldmarktfonds bieten dem Kunden eine tägliche Verfügbarkeit der Geldanlage und ist daher sehr flexibel.

Zudem sind bei diesen als Beispiel genannten kurzfristigen Geldanlageformen auch tägliche Änderungen der Anlagesumme möglich, was ein weiterer Pluspunkt für den Anleger ist. Beachten sollte man bei dieser Geldanlage lediglich, dass die gewählte Anlageform auch die gewünschte Flexibilität beinhaltet.

Mit welchen Renditen/Zinsen kann man rechnen?

Die Renditen bei den aufgeführten kurzfristigen Geldanlagen sind wie schon kurz erwähnt besonders im Vergleich zu längerfristigen Anlagen eher gering. Das Normalsparbuch z.B. mit einer Verzinsung zwischen 0,25 und 0,5 Prozent ist schon fast nicht mehr erwähnenswert. Die Renditen bei einer Anlagen in Tagesgelder oder Geldmarktfonds liegen bei durchschnittlich drei bis vier Prozent pro Jahr.
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