Samstag, 25. November 2017

In Vietnam Fonds investieren

Immer mehr Anleger interessieren sich für Investitionen im Ausland. Das Land Vietnam wird aufgrund seines Wirtschaftswachstums immer interessanter, ein Nachteil besteht jedoch darin, dass bis heute kaum vietnamesische Unternehmen an der Börse notiert sind. Anleger, die bereits ihre Gelder in vietnamesischen Fonds angelegt haben, müssen derzeit hohe Kursschwankungen in Kauf nehmen, wobei Experten jedoch damit rechnen, dass sich der Kurs im Laufe der Zeit weiter stabilisieren wird.

Privatanleger haben bislang keine lohnenswerten Möglichkeiten Gelder in Fonds anzulegen, während Firmen und Institutionen die Chance erhalten, in die so genannten Private Equity Fonds zu investieren. Andere Anleger sollten jedoch die auch Gelegenheit nutzen, Anteile von den so genannten Schwellenland Fonds zu kaufen.

Bis vor einigen Jahren gab es kaum deutsche Anleger, welche in den Markt mit vietnamesischen Aktien eingestiegen sind. Aufgrund des Wirtschaftswachstums interessieren sich immer mehr Anleger für vietnamesische Fonds, was jedoch unter Umständen mit einigen Nachteilen für den Anleger verbunden sein kann. Vor allem bei den so genannten Vietnam-Fonds können sich für den Investor unter Umständen steuerliche Nachteile ergeben. Aufgrund dieser Nachteile legen immer mehr Investoren ihr Geld in den so genannten Vietnam Holdings an, bei denen diese Nachteile umgangen werden.

Mit den Vietnam Holdings haben auch Privatanleger die Möglichkeit zu investieren, denn hierbei handelt es sich nicht ausschließlich um einen Fonds, sondern um eine Beteiligungsgesellschaft. Der andere Vorteil besteht vor allem darin, dass die steuerlichen Nachteile ausgeschlossen werden, denn hierbei wird die Geldanlage genauso besteuert wie bei einem normalen Aktienkauf.

Für Anleger im Bereich der Vietnam Holdings werden sich in der nächsten Zeit gute Gewinne in den Bereichen der Elektrizität, Banken, Versicherungen sowie der Rohstoffe ergeben. Mit den Vietnam Holdings können Anleger somit auch die Möglichkeit erhalten, sehr hohe Gewinne zu erzielen. Einige Anteile der Vietnam Holdings werden bereits auf dem Börsenmarkt in London und in Berlin notiert, wobei der Kauf der Anteile für den Anleger mit relativ hohen Kosten verbunden ist. Derzeit müssen Anleger Managementgebühren in Höhe von ca. 2% pro Jahr zahlen sowie ca. 20% für die Incentive Fee in Kauf nehmen. Von den 20% werden derzeit jedoch rund 5% karitativen Einrichtungen in Vietnam gespendet.

Ein weiteres zu beachtendes Problem bei dem Erwerb dieser Anteile stellt der Sitz des Unternehmens dar, welches sich auf den Cayman Islands befindet. Im Falle von möglichen auftretenden Rechtsstreitigkeiten sind somit Probleme nicht ausgeschlossen.

Bei der Geldanlage in Vietnam kann der Anleger zwar hohe Gewinne erzielen, wobei man jedoch ebenfalls die Risiken nicht außer acht lassen sollte. Aufgrund der niedrigen Liquidität, der geringen Transparenz und dem Umstand, dass es sich um eine Schwellenbörse handelt, tritt automatisch ein höheres Risiko auf. Für Privatanleger und Institutionen empfiehlt es sich aus diesem Grund, bis zur Stabilisierung des Marktes eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.
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