Mittwoch, 22. November 2017

Zinsen bei einer Geldanlage - So investieren Sie gewinnbringend

Sobald man Geld anlegen möchte, sollten natürlich auch die Zinsen für eben dieses Geld entsprechend hoch sein. Schließlich soll das Geld möglichst gewinnbringend angelegt werden. Doch welche Anlage ist hier die richtige? Wo bekommt man am meisten Zinsen für das Geld? Und sind diese hoch verzinsten Anlagen auch für jeden geeignet? All diese Fragen stellen sich jedem auf der Suche nach der für ihn passenden Geldanlage.

Generell muss man sich hier aber erst einmal einige andere Fragen stellen, so zum Beispiel, ob man eine langfristige Anlage bevorzugt, bei der man über einen bestimmten Zeitraum auch auf das Geld verzichten muss. Weiterhin muss man wissen, ob man mehr Wert auf Sicherheit oder Rendite legt. Ist ersteres der Fall, schließt dies fast immer auch sehr hohe Renditen aus, denn Sicherheit muss bezahlt werden.

Für kurzfristig orientierte Anleger, die täglich über das angelegte Geld verfügen wollen, empfiehlt sich zum Beispiel Tagesgeld. Dieses bietet noch recht hohe Zinsen, ist dabei aber auch sehr sicher. Abgesichert wird das Tagesgeld über den Einlagensicherungsfonds der Banken und Sparkassen. Wenn also die Bank einmal in Insolvenz gehen sollte, erhalten die Anleger auch das auf den Tagesgeldkonten befindliche Geld zurück. Im Gegensatz zum Sparbuch ist die Anlage in Tagesgeld sinnvoller, weil man hier im Schnitt weit mehr als das Doppelte an Zinsen erhält.

Festgelder eignen sich ebenfalls für sehr sicherheitsorientierte Anleger, da auch diese über den Einlagensicherungsfonds abgesichert werden. Die Laufzeiten können hierbei individuell vereinbart werden und liegen in der Regel zwischen 30 und 360 Tagen. Für die gesamte Laufzeit wird bei Abschluss eines Festgeldkontos ein fester Zinssatz vereinbart, der sich nicht an den aktuellen Geschehnissen auf dem allgemeinen Zinsmarkt anpassen lässt. Weiterhin kann der Anleger während der Laufzeit nur mit Verlusten über das Geld verfügen. Das heißt, es ist wirklich fest angelegt, wodurch die Bank wieder eine bessere Grundlage für die eigene Planung erhält und damit auch höhere Zinsen gewährt.

Wer dagegen mehr auf Risiko und die damit automatisch verbundenen hohen Renditen spekuliert, der kann sein Geld in Fonds anlegen. Hierbei unterscheidet man verschiedene Fonds - wie etwa die Immobilien- oder Aktienfonds. Bei beiden Varianten kann man bereits mit einem geringen Kapital einsteigen oder diese auch mittels eines Sparplans besparen, sofern es sich um offene Fonds handelt. Die erworbenen Anteile können börsentäglich verkauft werden, wobei immer der aktuelle Kurs zu Grunde gelegt wird. Hierbei können natürlich im Gegensatz zu festen Marktpreisen Verluste genauso wie Gewinne entstehen. Im schlimmsten Fall ist sogar der Totalverlust möglich, kommt aber bei seriösen Fonds nur äußerst selten vor.
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