Freitag, 24. November 2017

Ein günstiges Konto finden

Steuerlich gesehen wird die Kontoführungsgebühr mit einer Pauschale verrechnet, ganz egal, ob diese tatsächlich angefallen ist oder auch nicht. Doch reell gesehen, zahlt heute fast niemand mehr eine solche Gebühr. Insofern ist es auch ein Leichtes, ein günstiges Konto zu finden. Die Angebot sind dabei weitreichend, vom Konto, welches komplett gratis geführt wird bis zu Konten, für deren Eröffnung man sogar noch Geld erhält, ist alles dabei.

Doch wie findet man nun das richtige und passende Konto für den eigenen Bedarf? Am einfachsten ist der Vergleich via Internet. Denn hier finden sich zahllose Angebote der einzelnen Banken. Dabei kann man vergleichen, wie hoch die Kontoführungsgebühren sind, von welchen Faktoren ihre Berechnungen abhängig sind, welche Kosten für Überweisungen und andere Transaktionen anfallen usw. Generell sollte der Trend jedoch zum völlig kostenfreien Konto hingehen.

Einige Banken verlangen zwar keine Kontoführungsgebühr, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. So muss zum Beispiel jeden Monat ein bestimmter Betrag auf dem Konto eingehen. Dieser Betrag ist allerdings vergleichsweise hoch angesetzt, sodass er für einige Arbeitnehmer schier unerreichbar bleibt. Andere Banken wiederum verlangen ebenfalls keine Kontoführungsgebühr. Dafür muss jede einzelne Überweisung, jeder Kontoauszug, jeder Lastschrifteinzug usw. gesondert bezahlt werden. Auch dies ist sicher nicht die kostengünstige Variante, die man auf der Suche nach dem neuen günstigen Konto erwartet.

Auch sollte man sich zuerst einmal überlegen, ob man das Konto lieber bei einer Bank direkt vor Ort führen möchte, oder aber ob man auch komplett auf die Online Variante zurückzugreifen bereit ist. Denn diese Konten, die rein virtuell geführt werden, können oftmals völlig kostenfrei geführt werden. Dabei fallen weder Kontoführungsgebühren noch Gebühren für anderweitige Transaktionen an. Der Nachteil besteht darin, dass man keinen direkten Ansprechpartner vor Ort hat. Allerdings ist dieser Nachteil nur gering zu bewerten, denn in Zeiten von Telefon und DSL Flatrate sollte man auch die Mitarbeiter dieser Banken problemlos jederzeit erreichen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Suche nach dem passenden Konto ist auch der, welcher Bankengruppe die Bank angehört. Während man zum Beispiel bei allen Sparkassen, die ja in jedem kleinen Dorf vorhanden sind, auch kostenfrei Bargeld abheben kann, ist dies bei anderen Banken nicht so ohne weiteres möglich. Hier haben sich zwei große Bankengruppen heraus gebildet. Die Bargeldautomaten dieser Banken sind entweder mit dem "Cash-Pool“ oder dem "Cash-Group“ Logo ausgestattet.

Gehört die Bank, bei der man sein neues günstiges Konto führt, einer der beiden Gruppen an, ist es auch hier problemlos möglich an sehr vielen Automaten Bargeld kostenfrei abzuheben. Andernfalls muss man hier mit zusätzlichen Gebühren rechnen, was die ganze Angelegenheit nicht gerade günstiger gestaltet.
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