Samstag, 23. September 2017

Handyvertrag trotz negativer Schufa

Oft kommt es vor, dass Kunden bei einem Mobilfunkbetreiber die aktuelle Rechnung nicht mehr begleichen können, der Mobilfunkbetreiber den Anschluss sperrt und aufgrund der offenen Forderung ein Inkassounternehmen zur Eintreibung der Kosten beauftragt. Bitterer Nachgeschmack dabei ist der Schufa Eintrag, der Eintrag in der größten Schuldnerkartei Deutschlands. Wer hier einmal negativ aufgeführt ist, bekommt in der Regel nur noch schwer einen neuen Handyvertrag und muss häufig auch auf sonstige Geschäfte, bei denen für den Unternehmer ein finanzielles Risiko entstehen könnte, verzichten.

Kunden, die dennoch mobil telefonieren möchten, können entweder auf sehr teure Prepaid Angebote zurückgreifen, bei denen keine Schufa Auskunft eingeholt wird, oder Bekannte oder Verwandte bitten, den Mobilfunkvertrag zu unterschreiben. Kommt beides für den Kunden nicht in Frage, gibt es seit geraumer Zeit viele Anbieter, die mit einem Handyvertrag ohne Schufa Auskunft werben. Hierbei benötigt der Kunde lediglich eine deutsche Bankverbindung sowie einen deutschen Personalausweis zur Identifikation beim Abschluss des Mobilfunkvertrages.

Wer zum Beispiel im Internet nach Anbietern für Handyverträge ohne Schufa sucht, wird schnell fündig, sollte sich dennoch nicht sofort von den sehr attraktiven Angeboten locken lassen. Hier ist ganz entscheidend, dass sich der Kunde im Vorfeld auch ganz genau mit dem Kleingedruckten der Geschäftsbedingungen auseinandersetzt. Mobilfunkbetreiber haben die Möglichkeit, vom Kunden mit der ersten Rechnung eine Kaution zu verlangen, um einen finanziellen Schaden entgegenzuwirken, der dem Betreiber entstehen könnte. Die Höhe der Kautionen ist ganz unterschiedlich, reicht aber meistens weit in den dreistelligen Bereich.

Einen der seriösen Anbieter in diesem Bereich findet man zum Beispiel unter www.eteleon.de/handy-ohne-schufa, hier sind einige Angebote des Handyproviders aufgelistet, zu denen der Kunde auch bei einem negativen Eintrag in der Schufa greifen kann. Hier bekommt der Kunde nicht nur günstige Minutenpreise und ein günstiges Handy, sondern kann auch noch je nach Vertragsart eine der Prämien abräumen, die bei Vertragsabschluss winken.

Auch wenn Mobilfunkbetreiber einen Handyvertrag ohne Schufa für den Kunden freischalten sollte hierbei darauf geachtet werden, dass auch der Abschluss des Vertrages in der Schufa vermerkt wird und den Score in der Schufa, also die persönlichen Bonitätspunkte, beeinflussen kann. Zahlt der Kunde seine Rechnungen pünktlich, kann er also durchaus durch den neuen Mobilfunkvertrag seine Punktzahl verbessern, um so nach einer gewissen Zeit eine nahezu saubere Schufa zu bekommen. Der Kunde verzichtet einfach auf die Abfrage, wie die bisherige Bonität des Kunden aussieht und schaltet auf eigenes Risiko einen Anschluss für den Kunden frei.
 
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