Dienstag, 26. September 2017

Mit einer Geldanlage hohe Zinsen erwirtschaften

Wer ein wenig Geld sein Eigen nennt, der will dieses natürlich auch so anlegen, dass er damit Erträge erwirtschaftet. Mit geringstem Einsatz sollen dann höchste Erträge erwirtschaftet werden und das auch noch bei wenig Risiko und täglicher Verfügbarkeit des Kapitals. Doch diesem Wunsch steht das Minimal-Maximal-Prinzip entgegen.

Besonders sichere Geldanlagen, die zudem noch jederzeit verfügbar sind, werfen meist nur geringe Zinsen ab. Will man wirklich hohe Renditen erwirtschaften, so muss man in risikoreiche und langfristige Anlagen investieren. Doch auch dies ist nicht immer das Ideal, denn hier kann man im schlimmsten Fall sogar sein gesamtes Vermögen verlieren. Eine breite Streuung mit den unterschiedlichsten Geldanlagen im Portfolio ist deshalb anzustreben.

So kann der sicherheitsorientierte Anleger, der auch kurzfristig über sein Geld verfügen will, sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden. Im Gegensatz zum Sparbuch bringt es deutlich mehr Zinsen, ist aber ebenfalls täglich verfügbar. Auch muss man das Tagesgeldkonto nicht kündigen, wenn man höhere Beträge davon abheben will. Aber auch das Festgeld bietet eine interessante Lösung. Hier kann man zwischen Laufzeiten von 30 bis 360 Tagen wählen. Innerhalb dieses Zeitraums kann man allerdings nicht über das Geld verfügen, erhält aber durch das Festlegen noch einmal höhere Zinsen, als beim Tagesgeld. Damit bietet sich das Festgeld als Ergänzung zum Tagesgeld an, wobei man genau rechnen sollte, auf wie viel Geld man über welchen Zeitraum verzichten kann.

Besonders hohe Renditen sind zum Beispiel an der Börse möglich. Allerdings ist hier auch mit einem teils enorm hohen Risiko zu rechnen. Genau aus diesem Grund sollten die Anleger nur einen Teil des Vermögens in Aktien anlegen. Und auch hier gilt, nicht nur auf eine Aktie setzen, sondern eher in mehrere Firmen investieren. Dabei kann auch ein Aktienfonds hilfreich sein, der von Haus aus in verschiedene Aktienpakete investiert und so das Risiko minimiert. So können zwar auch hier bei einzelnen Aktien Verluste auftreten, doch werden diese in der Regel durch Gewinne aus anderen Aktien wieder ausgeglichen.

Gleiches gilt übrigens auch für alle anderen offenen Fonds. Dazu gehören Immobilienfonds, die in viele verschiedene Immobilien investieren. Die erworbenen Anteile versprechen gute Renditen und können jederzeit unter Einhaltung der im Emissionsprospekt genannten Kündigungsfristen wieder zurück gekauft werden.

Die geschlossenen Fonds, egal ob es sich um Immobilien- oder Schiffsfonds handelt, bieten eine noch höhere Rendite. Der große Nachteil besteht hier aber darin, dass man sich mit der Investition über Jahre hinweg bindet. Aus einem geschlossenen Fonds kann man im Regelfall nicht aussteigen. Auch wird hier oft nur in ein einziges Objekt investiert. Wirft dieses Verluste ab, so können sie nicht mehr durch Gewinne anderer Objekte ausgeglichen werden. Dies wiederum führt nun aber dazu, dass auch das gesamte Risiko erheblich steigt. Damit eignen sich geschlossene Fonds nur für sehr risikofreudige Anleger, die zudem wissen, dass sie hier auch sehr große Verluste erleiden können und diese auch verkraften können.
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