Freitag, 22. September 2017

Investitionen in Indien machen

Indien, das Land mit mehr als 1 Milliarde Einwohnern - viele Unternehmen sehen heute darin eine gute Chance, einen neuen Absatzmarkt aufzutun. Doch gerade in Deutschland ist diese Ansicht noch nicht weit verbreitet, hört man von Indien immer wieder negative Dinge in den Medien. Dabei wird meist nur China als Wirtschaftsstandort angepriesen, Indien hingegen völlig verkannt.

Doch betrachtet man die Situation einmal genauer, entwickelt sich auch hier eine immer größer werdende Bevölkerungsschicht, die sich die ein oder andere Anschaffung leisten kann. Insofern ist es durchaus sinnvoll, sich einmal mit der Investition in Indien auseinander zu setzen und damit auch völlig neue Märkte erschließen zu können.

In Form eines Joint Ventures können dabei auch private Anleger an der Entwicklung des Indiengeschäfts teilhaben. Wichtig dabei ist es jedoch, jede mögliche Anlageform genau im Vorfeld zu betrachten, denn oftmals werden hier völlig unnötige Risiken eingegangen. Häufig werden aus Unwissenheit nachteilige Verträge unterzeichnet, veraltete Produktionstechnik in Deutschland abgebaut, im Glauben, für Indien sei diese noch gut genug. Doch damit hat man sich getäuscht, denn wer das nötige Kleingeld hat, der will keine veralteten Dinge besitzen, sondern bestellt sich die modernsten Autos oder technischen Geräte lieber in Europa. Auch der Standort spielt oft eine wichtige Rolle, die von vielen Investoren im ersten Atemzug aber völlig unterschätzt wird.

Generell gilt also auch für eine jede Investition in Indien, dass man hier erst einmal entsprechende Vorbereitungen treffen muss, sich im Voraus hinreichend über die Möglichkeiten, über die Chancen und Risiken informieren sollte. In der Vergangenheit hat sich dabei auch eines ganz deutlich gezeigt - und zwar, dass man sich nicht unbedingt allein auf die Aussagen einer Unternehmensberatung verlassen sollte. Diese berechnen das Marktpotenzial oft viel zu positiv, sodass die versprochenen Renditen selbst im Idealfall gar nicht eingehalten werden können. Deshalb sollte man sich selbst informieren und sich nicht blindlings auf andere Aussagen verlassen. Dabei kommt es dann nämlich schnell zu erheblichen Beeinträchtigungen des Unternehmens selbst.

Außerdem muss man bedenken und beachten, dass die gesamte Kultur Indiens sich völlig von der Deutschlands unterscheidet. Das muss man auch auf jeden Fall im Geschäftsleben beachten und sich den Gegebenheiten vor Ort anpassen. Ein Management, das für den Aufbau des Standorts Indien entsandt wird, sollte sich dort deshalb auch entsprechend integrieren können und wollen. Denn nur so kann man auch auf Dauer erfolgreiche Geschäfte in diesem Land führen. Nicht umsonst werden hier Angaben über das Wirtschaftswachstum gemacht, die sich zwischen 7 und 10 % jährlich bewegen. Doch dafür muss man sich eben entsprechend auf die Investition in Indien vorbereiten.
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