Donnerstag, 23. November 2017

In Hedge Fonds investieren

Die Entstehung der Hedge Fonds geht aus den Jahren 1870 und 1880 zurück. Damals wurden sie ins Leben gerufen, da man sich aufgrund der Globalisierung und der Industrialisierung gegen die Zinsrisiken und Währungsrisiken schützen wollte. Auch heute steht der Begriff Hedge Fonds für die Absicherung bei Wertpapiergeschäften. In Deutschland wurden die Hedge-Fonds erstmals im Jahr 2004 zugelassen.

Als Hedge Fonds werden Investmentfonds bezeichnet, die in Bezug auf ihre Anlagepolitik und Strategie keinerlei Einschränkungen unterliegen. Somit bieten die Hedge-Fonds die eine große Chance auf eine sehr hohe Rendite, können aber auch genauso gut ein enormes Risiko darstellen, welches im schlimmsten Fall den (totalen) Kapitalverlust nach sich zieht. Die Hedge Fonds unterliegen keinen Anlagerichtlinien und können alle Formen von Kapitalanlagen nutzen. Dadurch entsteht natürlich ein höheres Risiko als bei normalen Investmentfonds, was wiederum auch ein großer Vorteil sein kann.

Wer als Anleger in Hedge Fonds investieren möchte, hat eine große Auswahl und kann sowohl in Aktien als auch in alte Papiere und sogar in Options- und Futuregeschäfte investieren. Die Möglichkeiten bei den Hedge Fonds sind deshalb vielfältig, da meist über einen langen Zeitraum disponiert werden kann. Die Kapitaleinlagen hingegen sind meist vertraglich festgelegt. Hier können die Vertragszeiten variieren und zwischen ein paar Monaten bis zu einigen Jahren liegen. Die Hedge Fonds zeichnen sich auch durch ihre hohe Performance aus, was sie wiederum optimal für die Diversifikation von Portfolio macht.

Wer in Hedge Fonds investieren möchte sollte sich zunächst vor Augen führen, dass er sein gesamtes Risiko reduzieren kann ohne dabei Rendite verschenken zu müssen. Die Hedge Fonds unterscheiden sich zu üblichen Fonds auch darin, dass sie über die unterschiedlichsten Strategien verfügen. Sie weisen eine unabhängige Gewinnerzielung im Gegensatz zu anderen Anlagemöglichkeiten auf und stellen dem Anleger somit eine moderne Ergänzung zu anderen möglichen Anlageformen dar. Hedge Fonds sind nicht staatlich reguliert und können somit alles kaufen und verkaufen was es innerhalb des Finanzmarktes gibt.

Wer in Hedge Fonds investiert, tut dies meist mit dem Ziel, sehr hohe positive Renditen zu erwirtschaften und zumindest das investierte Geld zurück zu erhalten. Bei den meisten Hedge Fonds kann der Anleger sich für Einmalanlagen oder auch monatliche Sparpläne entscheiden. Das Risiko bei den Hedge Fonds ist immer abhängig von dem gewählten Typ. Wer sein Geld in Hedge Fonds anlegen möchte sollte grundsätzlich über ein gewisses Kapital und Rücklagen verfügen, so dass ein Verlust keinen finanziellen Ruin bedeuten würde. Die Anleger müssen in Kauf nehmen ihr eingesetztes Kapital teilweise oder sogar ganz zu verlieren.
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