Dienstag, 19. September 2017

Eine Immobilien Investition machen

Jeder kennt sicher die unterschiedlichsten Aussagen, laut denen die Investition in Immobilien nach wie vor das große Geschäft darstellen soll. Doch ist dem wirklich so? Kann man mit dieser Anlageform sein Geld wirklich in jedem Fall sicher und gewinnbringend anlegen? Im Grunde genommen ja, denn die Immobilienpreise werden auch künftig steigen und durch Mieteinnahmen lassen sich, sofern die Immobilien in ansprechender Lage liegen, einige Gewinne erzielen.

Doch in Immobilien zu investieren ist längst nicht so einfach, wie viele vielleicht meinen. Zahllose Anleger haben sich bereits für den Kauf einer Immobilie entschieden, diese aufwändig saniert und renoviert und konnten dennoch keine geeigneten Mieter für das Objekt finden. Denn oftmals war die Lage nicht ansprechend genug, die einzelnen Wohnungen oder die Ladengeschäfte vom Schnitt nicht genehm oder, oder, oder. Viele Investoren sind von daher mit ihrer Investition in eine Immobilie auch nicht gerade gut gefahren, was man vorrangig in den neuen Bundesländern sieht. Kurz nach der Wende wurden hier zahllose Immobilien gekauft und konnten später nicht mehr vermietet werden, zum einen, weil die Bewohner abgewandert sind, zum anderen, weil die Wohnungen nicht gefielen.

Heute hat sich der Markt wieder etwas beruhigt und man kann besser planen. Dennoch sollte man darauf achten, nur hochwertige Immobilien in bester Lage in sein Portfolio mit aufzunehmen. Denn auch nur dann kann man Gewinne daraus erwirtschaften. Allerdings besteht dabei natürlich auch immer die Gefahr, dass das Objekt nicht vermietet werden kann, sodass man hier auch mit Verlusten rechnen muss.

Gerade für private Investoren ist deshalb der Immobilienfonds der sicherste Weg. Denn dort werden viele verschiedene Immobilien verwaltet, sodass der Verlust eines Objektes durch die erwirtschafteten Gewinne eines anderen Objektes wieder ausgeglichen werden können. Zudem kann man sich hier schon mit geringen Summen beteiligen oder es ist auch möglich, einen monatlichen Sparplan festzulegen. Dabei zahlt man dann monatlich einen festen Betrag in den Fonds ein.Zwar gibt es auch hier die Möglichkeit, dass Verluste erwirtschaftet werden, jedoch sind die Risiken im Fonds deutlich geringer. Zudem haftet man hierbei nur mit seiner Einlage, investiert man dagegen alleine in ein gesamtes Gebäude, so kommt es auch durchaus schon einmal vor, dass man auch mit seinem privaten Vermögen, nicht nur mit der Investitionssumme haftet.

Insofern sollte man sich generell nur für die etwas sicherere Immobilieninvestition in Form eines Fonds entscheiden, um so sein eigenes Risiko geringer zu halten. Andernfalls könnte auch eine Hausverwaltung für die Abrechnungsmodalitäten benötigt werden, die ebenfalls wieder mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Im Fonds dagegen bekommt man von diesen Kosten nur wenig mit.
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