Sonntag, 24. September 2017

Eine Überweisung nach Italien machen

In Italien kaufen immer mehr Menschen diverse Waren des täglichen Bedarfs ein - Doch wenn es dann an die Bezahlung eben dieser Waren geht, wird es für viele schon recht schwierig. Denn die meisten wissen oft nicht, wie man zum Beispiel eine Überweisung nach Italien oder auch generell ins Ausland veranlasst und fürchten sich daher vor immensen Kosten.

Doch diese Befürchtungen sind nunmehr seit gut fünf Jahren völlig unbegründet. Denn mittlerweile kann man ohne Weiteres eine EU Überweisung nach Italien tätigen. Diese darf nicht mehr als eine normale Inlandsüberweisung kosten. Wie hoch also die tatsächlichen Kosten für eine Überweisung nach Italien sind, hängt damit immer auch von der jeweiligen Bank ab, bei der man sein Konto führt. Oftmals sind die Überweisungen dort völlig kostenfrei, sodass auch die EU Standardüberweisung nichts kosten darf.

Allerdings gilt es hierfür auch einige Voraussetzungen zu erfüllen. So muss die Zahlung in Euro durchgeführt werden und darf nur in ein Land gehen, das in der EU liegt, was ja bei Italien der Fall ist. Die Höchstbeträge liegen bei 50.000 Euro, ab Beträgen, die höher als 12.500 Euro liegen, müssen diese der Bank für die Außenwirtschaft mitgeteilt werden. Weiterhin ist die Überweisung nur dann kostenfrei, wenn man alle benötigten Daten vollständig und korrekt eingeben kann. Dazu gehören an erster Stelle der IBAN und der BIC des Empfängers. Ohne diese Daten wird man keine EU Standardüberweisung durchführen können, sondern muss auf eine ganz normale Auslandsüberweisung zurückgreifen, die natürlich dann auch wieder mit den entsprechenden Kosten verbunden ist.

Die EU Standardüberweisung kann man dabei mittlerweile auch schon online durchführen. Auch hierbei sind nur die IBAN und BIC des Empfängers und des eigenen Kontos nötig. Diese Nummern sollte man in der Regel vom Empfänger erhalten, aber meist stehen sie direkt mit auf dem Firmenbogen der Firma, um den internationalen Zahlungsverkehr zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Dauer dieser Überweisung darf nicht mehr als fünf Tage betragen, also bis der Empfänger den Geldeingang auf seinem Konto verzeichnen kann.

Eine andere Variante wäre die Zahlung per Paypal. Allerdings werden dabei dann oft höhere Gebühren fällig. Dafür sieht der Empfänger den Geldeingang bereits innerhalb weniger Minuten und die Ware kann oft auch umso schneller verschickt werden.

Hat man jedoch ein paar Tage Zeit sollte man sich für die bei vielen Banken kostenfreie EU Standardüberweisung entscheiden, die zudem kein gesondertes PayPal Konto voraussetzt. Auch wenn in der gesetzlichen Regelung steht, dass die Kosten geteilt werden müssen, betrifft das nur die Kosten der eigenen Bank. Das heißt, Zahler und Empfänger tragen jeweils die Kosten ihrer eigenen Bank, nicht jedoch die Kosten der Fremdbank.
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