Samstag, 25. November 2017

Ein Auto günstig leasen

Die Leasingangebote für Autos werden immer günstiger und attraktiver. Da die Leasingraten nur für die Nutzungsdauer während des Leasingzeitraums zu zahlen sind, spart ein Auto-Leasingnehmer bei so genannten Null-Leasingangeboten die monatlichen Zinsen und auch die Anzahlung.

Die Vertragsvariante Kilometerabrechnung

Wer beim Leasing nicht das Risiko tragen möchte, am Ende des Leasingvertrages bei übermäßiger Abnutzung noch viel Geld nachzuzahlen, sollte sich für das Kilometerleasing entscheiden. Die Jahresfahrleistung wird vertraglich fixiert und liegt meist bei 10.000 oder 15.000 km. Fährt der Leasingnehmer mehr als die vereinbarte Jahresleistung, müssen die Mehrkilometer nachgezahlt werden. Liegt der Autofahrer darunter, erhält er die Minderkilometer zum Teil erstattet. Bei beiden Abrechnungen gewährt der Händler meist eine bestimmte Anzahl von Kulanz-Kilometer - meist zwischen 2.500 km und 5.000 km insgesamt. Bei einer normalen Fahrweise reicht diese Fahrleistung im Jahr aus. Die Höhe der Preise für Mehr- oder Minderkilometer steht bereits zu Beginn der Leasinglaufzeit fest und wird im Vertrag vereinbart.

Vorsicht bei Leasing mit Restwertabrechnung

Diese Vertragsvariante von Leasingvereinbarungen birgt ein unkalkulierbares Risiko von Mehrkosten, wenn der Wiederverkaufswert nach dem Auslauf des Leasingvertrages unter dem vereinbarten Restwert liegt. Die Wertminderung muss der Leasingnehmer dann aus der eigenen Tasche tragen. Die normale Wertminderung wird dabei außer Acht gelassen, nur die übermäßige Beanspruchung wird berücksichtigt. Der einzige Ausweg: Der Leasingnehmer kauft das Auto selbst und organisiert den Weiterverkauf in Eigenregie.

Die Vorteile des Null-Leasings

Null-Leasing-Angebote bieten dem Autokunden ein enormes Einsparpotenzial bei den Zinsen und bei der Anzahlung. Mit der Anzahlung werden in der Regel der Wertverlust während der Leasingdauer ausgeglichen und die Leasingraten gering gehalten. Prozentual macht dieser Einmalbetrag zwischen 15 bis 20 Prozent des Kaufpreises aus. Beim Null-Leasing kann der Leasingkunde diesen Barbetrag weiter auf dem Sparkonto lassen. Hinzu kommen noch die eingesparten Zinsen, so dass beim Fahrzeugleasing außer den monatlichen Leasingraten kein weiteres Eigenkapital eingesetzt werden muss.

Fazit: Auto-Leasing bietet kleinere Raten als bei einer Finanzierung, allerdings wird der Leasingnehmer später nicht Eigentümer des Fahrzeugs. Optional ist aber oft der Kauf des geleasten Fahrzeugs nach dem Auslauf des Leasingvertrages möglich. Zusätzliche Aufwendungen lassen sich beispielsweise beim Null-Leasing einsparen. Hier entfallen Zinskosten und die Anzahlungssumme. Beim Null-Leasing ist der Fahrzeugkauf damit meist günstiger als bei einer Finanzierung, wenn der Eigentumserwerb nicht im Vordergrund steht. Bei der Vertragsart sollte die Variante mit der Kilometerabrechung gegenüber der Restwertabrechnung bevorzugt werden.
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