Mittwoch, 22. November 2017

Günstig ein Notebook leasen

Heutzutage kann man kaum noch auf ein gutes Notebook verzichten. Doch nicht jeder kann und will sich die hohen Kosten leisten, die bei einer Neuanschaffung eines solchen Gerätes anfallen. Es ist längst nicht mehr nur für Firmen üblich, technische Geräte wie Notebooks für einen begrenzten Zeitraum zu leasen, um die Kosten zu senken. Auch für Privatpersonen gibt es inzwischen bei immer mehr Anbietern die Möglichkeit, Computer, Notebooks und andere Geräte, die teuer in der Anschaffung sind, zu leasen.

Grundsätzlich wird beim Leasinggeschäft ein Vertrag über einen begrenzten Zeitraum geschlossen, in dem das fragliche Gerät dem Nutzer zur Verfügung gestellt wird. Nach Ablauf dieses Zeitraums, ist der Kunde verpflichtet, das Notebook in einwandfreien Zustand an den Händler zurückzugeben. Die Kosten für den Leasingvertrag hängen von der Laufzeit und vom Leasinggeber ab. Übliche Zeiträume für Leasinggeschäfte reichen von 15 bis 36 Monaten. Aus der Dauer des Vertrages berechnet sich die monatliche Gebühr. Für kurze Laufzeiten können durchaus hohe regelmäßige Zahlungen bis zu mehreren hundert Euro fällig werden.

Als Privatperson muss man beim Leasing eine ausreichende Bonität nachweisen, was durch eine Kopie der aktuellen Lohnabrechnung erfolgen kann. Dazu muss man das 21. Lebensjahr vollendet haben. Rentner und Studenten dürfen aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten für Einkommensnachweise nur in manchen Fällen Leasingverträge abschließen. Ebenfalls ist mit einer Prüfung der Schufaeinträge zu rechnen. Gewerbetreibende müssen zusätzlich noch einen Nachweis für ihr Gewerbe erbringen.

Was sich für Firmen aufgrund der hohen Stückzahlen lohnt, muss für Privatpersonen nicht immer ein sinnvolles Geschäft sein. Gerade die kurzen Laufzeiten mit den hohen Zahlungen lohnen sich kaum im Hinblick auf eine mögliche Kostenersparnis. Laufzeiten von zwei Jahren oder länger können da schon eher interessant sein. Wenn man dann beispielsweise ein Notebook im Wert von über tausend Euro least, kann man mit einer monatlichen Rate von etwa 60 Euro rechnen. Man könnte also für einen relativ geringen Monatspreis ein sehr teures Notebook über eine Zeitspanne hinweg nutzen, die etwa der Standardnutzungsdauer eines solchen Gerätes entspricht.

Die Wirtschaftlichkeit eines Leasinggeschäfts bei einzelnen Produkten muss allerdings für Privatpersonen angezweifelt werden. Immerhin könnte man mit dem Geld, was man nach einem abgelaufenen Leasinggeschäft ausgegeben hat, durchaus Besitzer eines noch höherwertigen Notebooks sein, als das, welches man in den Jahren genutzt hat. Meistens summieren sich die Leasinggebühren auf einen Preis, der weit über dem Einkaufswert des betreffenden Notebooks liegt, dessen Eigentumsrechte man aber durch das Geschäft nicht erlangt hat.
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