Donnerstag, 23. November 2017

Angebote zum leasen ohne Schufa

Das Leasing ist für viele Menschen eine Möglichkeit, Neuwagen oder gebrauchte Fahrzeuge zu erwerben, ohne hierfür einen Kredit aufnehmen zu müssen. Es erfolgt hierbei grundsätzlich kein Erwerb des Wagens oder des Motorrades, allerdings sichert sich der Leasingnehmer durch Bezahlung der Leasingraten das Recht, den jeweiligen Gegenstand zu gebrauchen.

Das Leasing stellt also eine Art Mietvertrag dar. Der Vorteil hierbei ist, dass die monatliche Belastung aus den Raten deutlich geringer als bei der Aufnahme von Krediten ist, weiterhin können Selbstständige oder Gewerbetreibende die Leasingraten als Sonderausgaben in ihrer Einkommenssteuererklärung ansetzen. Auch müssen die enormen Kosten, die beispielsweise für den Kauf eines Transporters notwendig sind, nicht in einer Summe zur Verfügung stehen.
Ebenso wie die Kreditaufnahme stellt das Leasing allerdings eine Form der Finanzierung dar.

Für den Abschluss eines solchen Vertrages benötigen die Leasinggeber daher einen Nachweis über das monatliche Einkommen sowie die Abfrage der Schufa-Daten. In diesen Daten werden neben Bankprodukten, also den Abschluss von Girokonten oder Krediten, auch notleidende Kredite erfasst, die von den Banken bereits gekündigt wurden. Sollten diese Daten negativ sein, kann der Leasingvertrag im Normalfall nicht genehmigt werden.

Mittlerweile gibt es aber auch verschiedene Unternehmen, die Leasing ganz ohne Schufa-Abfrage anbieten. So ist es nun auch Menschen mit finanziellen Problemen möglich, ein neues Fahrzeug fürs Geschäft anzuschaffen, um dieses weiter aufrechterhalten zu können. Allerdings gibt es auch hier Einschränkungen. Für Menschen beispielsweise, die bereits eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben haben bzw. die sich im Insolvenzverfahren befinden, ist auch diese Möglichkeit nicht gegeben, der Leasingantrag wird abgelehnt.

Obwohl für das Leasing ohne Schufa diese Abfrage unterbleiben kann, müssen Leasingnehmer verschiedene Anforderungen erfüllen. Zum ersten ist es in diesem Fall ebenso nötig, dass ein regelmäßiges Einkommen zur Verfügung steht, mit dem sowohl der persönliche Lebensunterhalt als auch die Leasingraten getragen werden können. Oftmals werden sogar Mindesteinkommen verlangt. Eine weitere Voraussetzung ist die Anzahlung für den Leasingvertrag. Dieser richtet sich nach dem Kaufpreis des Fahrzeugs.

Je nach Nutzungsart des Fahrzeugs sowie Gebrauch (privat oder geschäftlich), beträgt die einmalige Zahlung zu Beginn des Vertrages zwischen 10-25% des Fahrzeugwertes. Kann diese Summe nicht aufgebracht werden, ist das Leasing nicht möglich. Weiterhin werden diese Leasingverträge häufig nur über eine eher kurze Laufzeit abgeschlossen, die selten mehr als 36 Monate beträgt. Durch diese kurzen Laufzeiten ergeben sich natürlich relativ hohe Leasingraten, die nicht von jedem Leasingnehmer übernommen werden können.

Fazit: Das Leasing ohne Schufa ist eine echte Alternative für Menschen, die beruflich oder privat ein neues Fahrzeug brauchen. Allerdings sind die Einmalkosten zu Beginn des Vertrages sowie die laufenden Leasingraten relativ hoch. Daher sollte zuerst überprüft werden, ob die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, denn andererseits kann dieser Vertrag neue Schwierigkeiten mit sich bringen.
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