Freitag, 22. September 2017

Geldanlage in Liechtenstein

Gerade eine Geldanlage will sorgfältig ausgewählt sein. Falls Sie jedoch mit dem Gedanken spielen die verschiedensten Angebote zu vergleichen, so sollte auch der Schritt über die Grenze hinaus gewagt werden. Besonders attraktiv wäre das Land auf der einen Seite durch die gemeinsame Währung (was verhindert, das der Anleger von der Volatilität der Wechselkurse abhängig ist, so wie es bei Fremdwährungen der Fall wäre):

Darüber hinaus erleichtert eine gemeinsame Sprache die Kommunikation noch einmal erheblich, was bei Sachlagen die das eigene Geld betrifft durchaus behilflich ist. Des weiteren gibt es in Liechtenstein auch keine Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung), welche Nachforschungen über der finanzielle Situation der Bankkunden stellt und diese Informationen dann Banken zur Verfügung stellt. Darüber hinaus gibt eine Geldanlage im nahen Zwergstaat dem Anleger wahrscheinlich ein sichereres Gefühl als in weit entfernten Inselstaaten. Um ein Konto in Lichtenstein zu eröffnen wird an sich nur gültige Ausweisung in Form eines Reiseausweises verlangt und sinngemäß sollte auch etwas Geld eingezahlt werden, da dies den Sinn einer solchen Geldanlage darstellt.

Falls Sie jedoch einen Grenzübertritt mit Summen über einen Betrag von 15.000 € übertreten, so sollten Sie dies vorher anmelden, da es ansonsten zu gesetzlichen Komplikationen kommen könnte. Es bleibt natürlich auch die wesentlich einfachere und sicherere Methode solch hohe Beträge später einfach bequem zu überweisen. Sehr beliebt bei größeren Anlagesummen ab etwa 125.000 Euro sind Stiftungen und Trusts. Diese zunächst hoch erscheinende Summe dient aber lediglich der Sicherstellung, dass nicht jeder Kleinanleger eine solche Gründung vollzieht, da diese in den meisten Fällen keine 125.000 € zum Anlegen zur Verfügung haben.

Ein Beispiel für die enorme Beliebtheit dieser beiden Anlageformen wäre das Verhältnis der Trusts zur Einwohnerzahl, statistisch kommen auf jeden Einwohner etwa 2,2 Trusts respektive Stiftungen.

Ein weiterer Vorteil einer Liechtensteiner Anlage wäre das wesentlich anlegerfreundlichere Bankgeheimnis, beziehungsweise die Handhabung dieser Police durch die Banken. Dadurch kann der deutsche Fiskus letzten Endes auch keine Einsicht auf ihre Konten nehmen und vertraut ihren Angaben, dass Sie alle Zinseinkünfte angeben. Dies sollten sie auf jeden Fall machen, da bei Verdacht des Steuerbetruges das deutsche Finanzamt auch Möglichkeiten hat, die vorliegenden Angaben zu überprüfen und unter Umständen mit denen der Banken vorliegenden Angaben abzugleichen.

Eine Geldanlage in Lichtenstein empfiehlt sich auf alle Fälle, das einzige was bei der Steuer zu beachten wäre, ist die korrekte Angabe der Einkünfte.
Webtipp

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