Sonntag, 24. September 2017

Die Fahrschule mit Ratenzahlung finanzieren

Einen Führerschein benötigt heute ein jeder Mensch. Und sei es nur für den täglichen Weg zur Arbeit, der nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gelegt werden kann. Deshalb wird die Fahrschule meist auch schon mit 17 oder 18 Jahren begonnen. Doch meist befinden sich die Fahrschüler noch in der Schule, zumindest aber in der Ausbildung. Sie verfügen also häufig nur über geringe finanzielle Mittel. Dass die Fahrschule aber durchaus mit einigen Kosten verbunden ist, ist dabei wohl einem jeden klar.

Im Schnitt muss man mit 1.000 bis 1.500 Euro an Kosten rechnen. Dabei ist zu beachten, dass diese Kosten variieren, je nachdem wie viele Fahrstunden man dann tatsächlich benötigt. Auch muss man evtl. die Prüfung nochmals wiederholen, was mit einer erneuten Gebühr verbunden ist. Dadurch können die Kosten für die Fahrschule noch einmal ansteigen. Damit diese aber dennoch bezahlt werden können, bieten viele Fahrschulen in Zusammenarbeit mit diversen Banken auch eine Finanzierung an. Dabei erhält der Fahrschüler einen Kredit von der Bank und muss diesen in Raten zurück zahlen. Mit Hilfe des Kredits wird dann die Fahrschule bezahlt.

Doch auch wenn diese Angebote, die direkt von den Fahrschulen stammen, als besonders günstig und vorteilhaft ausgewiesen werden, sollte man nicht blindlings darauf vertrauen. Denn auch hier gilt, ein Vergleich lohnt in jedem Falle. Entscheidend bei der Wahl eines Kredits ist von daher immer der effektive Zinssatz. Dieser beinhaltet alle Kosten des Darlehens, wie einen Ausgabeaufschlag, diverse Gebühren oder Provisionen. Sollte der Zinssatz der mit der Fahrschule zusammen arbeitenden Bank zu hoch sein, kann es auch sinnvoll sein, sich bei der Hausbank oder anderen Banken ein entsprechendes Angebot einzuholen. Hierbei kann man mitunter sehr günstige Zinsen zahlen, wobei aber ebenfalls der Vergleich unabdingbar ist.

Ebenfalls ist es nicht ratsam eine Fahrschule selbst nur nach den dort anfallenden Kosten oder dem Finanzierungsangebot auszuwählen. Im Endeffekt trägt auch das Verhältnis zwischen Fahrlehrer und Fahrschüler maßgeblich zum erfolgreichen Bestehen der Prüfungen bei. Insofern sollte die Chemie zwischen diesen beiden stimmen, um so schnell wie möglich zum Abschluss zu kommen und so nochmals Kosten sparen zu können. Denn die Fahrschulen rechnen nach erteilten Fahrstunden ab. Kann man aufgrund eines guten Fahrlehrers bereits nach der Mindestanzahl der Fahrstunden die Prüfung erfolgreich absolvieren, bedeutet das auch eine nicht zu unterschätzende Ersparnis bei den Kosten.

Für die Finanzierung der Fahrschule ist es wichtig, dass man sich bereits im Voraus durch rechnet, ob man die gewünschte monatliche Rate auch tatsächlich aufbringen kann. Zudem müssen bei Minderjährigen die Eltern den Kreditvertrag ebenfalls mit unterzeichnen und oftmals auch dafür als zweiter Darlehensnehmer bürgen.
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