Sonntag, 24. September 2017

Zahlung per Nachname

Zunehmend mehr Menschen kaufen heute online ein. Sei es die Couchgarnitur, der Kühlschrank oder auch einfach ein Strauß Blumen. Die Lieferung wird dann meist über die Post, eine Spedition oder einen privaten Kurierdienst erfolgen. Bei den Zahlungsvarianten dagegen hat man die freie Wahl. So kann man häufig per Vorkasse überweisen. Allerdings ist diese Variante nur dann sinnvoll, wenn es sich um einen vertrauenswürdigen Händler handelt.

Diese Zahlungsart sollte deshalb nur dann gewählt werden, wenn man den betreffenden Verkäufer bereits kennt oder auch schon öfter einmal Geschäfte mit diesem gemacht hat. Eine andere Zahlungsart ist die Zahlung mit Kreditkarte, doch benötigt man hierfür eben auch eine entsprechende Karte, die heute auch noch nicht jedem zur Verfügung steht.

Die letzte Variante ist die Zahlung per Nachnahme (eine Zahlung auf Rechnung gewähren die Onlineshops nur selten bzw. nur bei Stammkunden). Diese Variante bietet eine besonders hohe Sicherheit für den Käufer. Denn bei der Zahlung per Nachnahme wird die Lieferung erst dann bezahlt, wenn sie auch angekommen ist. Der Betrag wird direkt an den Zusteller, üblicherweise also den Postboten, bezahlt. Die Zahlung erfolgt hier bar, sodass man vorab für ausreichend Bargeld im Haus sorgen muss.

Sollte man während der Lieferung nicht zu Hause sein, so kann auch ein Nachbar das Paket annehmen, sofern er es denn bezahlt, was aber heute durchaus selten ist. In der Regel findet man dann eine Karte im Briefkasten, die einen darüber in Kenntnis setzt, ab wann das Paket bei welcher Poststelle abgeholt werden kann. Hierbei ist dann die Vorlage des Personalausweises nötig und auch das Geld kann man dann direkt auf der Post bezahlen. Andernfalls bekommt man die Lieferung nicht ausgehändigt.

Wichtig ist es dabei auch, dass man weiß, dass eine Zahlung per Nachnahme meist teurer als die Zahlung per Vorkasse ist, denn der beauftragte Zusteller verlangt noch eine entsprechende Zustellgebühr. Innerhalb Deutschlands wird fast immer die Post mit der Lieferung der Nachnahmesendungen betraut. Dabei fallen 2 Euro Zustellgebühr an, die direkt an die Post gehen und von dieser auch direkt mit dem Empfänger abgerechnet werden. Hier können allerdings nur Pakete bis zu einem Wert von 3.500 Euro per Nachnahme ausgeliefert werden, weshalb viele Händler höherwertige Sendungen dann auf mehrere Pakete aufteilen.

Einige Shops bieten die Lieferung per Nachnahme auch nach Österreich und Belgien an. Hier können allerdings nur Pakete bis zu 3.000 Euro versandt werden und die Zustellgebühr beträgt bereits 5 Euro.
 
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