Montag, 25. September 2017

Stromrechnung nicht bezahlt

In jedem Haushalt fließt heute Strom. Dass dieser nicht gerade günstig ist und die Preise scheinbar stetig weiter ansteigen, haben mittlerweile auch fast alle Menschen bemerkt. Dennoch kommt man nicht umhin, Strom zu verbrauchen, da fast alle Geräte im eigenen Haushalt nur mit Strom auch tatsächlich laufen. Kommt dann die große Stromabrechnung oder können die monatlichen Abschläge nicht mehr gezahlt werden, ist wirklich Not am Mann.

Denn die Stromanbieter können hier nach wenigen Mahnungen und ausgebliebener Zahlung auch schnell den Strom ganz abschalten. In diesen Fällen ist guter Rat teuer, denn Strom braucht man nun einmal in jedem Fall. Ist es also tatsächlich so, dass man zum Beispiel die hohe Nachzahlungsforderung des Anbieters nicht begleichen kann, sollte man die Rechnung nicht einfach unbeachtet lassen. Vielmehr sollte man sich schnellstens mit dem Anbieter in Verbindung setzen. Dabei kann man ihn um eine Ratenzahlung bitten.

Die Raten sollte man dann jedoch so wählen und anbieten, dass man sie auch tatsächlich bezahlen kann. Insbesondere gilt es hier zu beachten, dass die Raten neben den monatlichen Abschlägen beglichen werden müssen und nicht einfach nur die Raten bezahlt werden können. Zudem müssen die Raten dann auch tatsächlich regelmäßig fließen, da andernfalls der Strom doch noch ganz schnell wieder abgeschaltet werden kann.

Wer jedoch die Rechnung einfach nicht bezahlt und auch nicht das Gespräch mit dem Anbieter sucht, der wird wohl kaum etwas anderes erwarten können, als dass der Strom entsprechend abgeschaltet wird. Der Stromanbieter ist zwar verpflichtet, den Kunden über den Termin der Abschaltung zu informieren, doch ist es erst einmal soweit gekommen, dass die Trennung vom Stromnetz angedroht wird, kann man auch davon ausgehen, dass hier kein persönliches Gespräch mehr helfen wird.

Wer hingegen arbeitslos ist oder nur über ein sehr geringes Einkommen verfügt, der kann sich die Stromrechnung über ein Darlehen von der Bundesagentur für Arbeit finanzieren lassen. Mitunter werden die Kosten auch ganz getragen und nicht nur in Form eines Darlehens gewährt. Hier muss man sich entsprechend erkundigen.

Für alle anderen hingegen sieht es schlecht aus. Für sie ist der sinnvollste Weg wohl der Gang zu einer der Schuldnerberatungsstellen. Diese können helfen, eine Ratenzahlung zu vereinbaren oder überhaupt Ordnung in die gesamte finanzielle Lage zu bringen. Dabei kann es auch hilfreich sein, ein Haushaltsbuch zu führen, an dem man erkennt, warum man überhaupt in diese missliche Lage gekommen ist. Zudem lernt man dadurch auch den Umgang mit Geld deutlich besser.
 
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