Donnerstag, 23. November 2017

Aktien online kaufen

Der Handel mit Aktien online über das Internet bietet im Vergleich zum Aktienkauf in der Bankfiliale vor Ort einige entscheidende Vorteile. Generell sind alle Transaktionen und die Depotführung preisgünstiger als in einer Filialbank. Alle Geschäfte können deutlicher schneller abgeschlossen werden und der private Anleger kann direkt am Bildschirm den Status seiner gewählten Transaktion mitverfolgen. Er ist also zu keinem Zeitpunkt mehr unsicher darüber, ob das jeweilige Aktiengeschäft zu den von ihm gewünschten Konditionen ausgeführt werden konnte oder nicht. Ein dritter Vorteil sind die Hintergrundinformationen zu den jeweils gehandelten Papieren oder Märkten, der sich ein Privatanleger zu Haus am eigenen Rechner jederzeit abrufen kann, bevor er sich für ein Geschäft entschließt.

Da mittlerweile beinahe jeder Haushalt über einen Zugang zum Internet verfügt und das Web zunehmend für Shopping und Bankgeschäfte nutzt, bieten fast alle großen Banken und anderen Geldinstitute ihre Finanzdienstleistungen über ein eigenes Internet-Portal an. Die Sparkassen beispielsweise verfügen mit www.s-broker.de über ein gemeinsames Portal, die Commerbank mit www.comdirect.de. Manche Geldinstitute haben extra für das Internet eine Tochert mit eigenem Namen geschaffen, so z.B. die www.deutsche-bank-24.de. Auch europäische Gruppen, wie zum Beispiel die Parisbas mit Sitz in Paris, bieten mit cortalconsors.de vorzügliche Finanzdienstleistungsportale in Deutschland an. Es gibt allerdings auch spezielle Online-Broker, die sich ausschließlich über das Internet präsentieren: Beispiele wären hierfür www.adblue.de, www.fimatex.de oder www.dab-bank.de.

Die genannten Anbieter sind alle hochseriös und kundenfreundlich - ein Anleger sollte sich jedoch für einen Online-Broker entscheiden, um nicht den Überblick zu verlieren und sich nicht zu verzetteln. Die Anbieter unterscheiden sich u.a. bei den Konditionen. Für jeden Aktienkauf- oder verkauf müssen werden Gebühren berechnet. Deren Höhe richtet sich vor allem danach, an welcher Börse die Aktien gehandelt werden. Der Xetra-Handel ist günstiger als eine Transaktion an einer ausländischen Börse.

Bei manchem Broker gehören zum Beispiel Stopp-Loss-Aufträge oder das Änderen oder Löschen eines Auftrags zum kostenlosen Service, andere berechnen dafür Gebühren. Anleger, die in Aktienfonds investieren möchten, sollten die Gebühren immer genau im Blick behalten. Ein Abschlag von 5 bis 6% sind keine Seltenheit, wirken sich aber sehr negativ auf die Wertentwicklung der Fondsanlage aus. Manche Broker bieten einen Rabatt von bis zu 75% an, den ein Anleger unbedingt nutzen sollte.

Ein weiterer zu berücksichtigender Kostenfaktor sind die Depotgebühren. Zum Jahresende wird ein bestimmter Prozentsatz des durchschnittlichen Depotwertes als Depotgebühr gerechnet. Einige Direktbanken verzichten auf diese Kosten, wenn der Anleger eine bestimmte Anzahl an Transaktionen im jeweiligen Jahr vorgenommen hat.

Interessenten sollten ihre Broker-Wahl auch danach ausrichten, ob der Anbieter einen direkten Zugang zu wichtigen Hintergrundinformationen zur Verfügung stellt.
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