Montag, 25. September 2017

Voraussetzungen, um einen PC mit Ratenzahlung zu finanzieren

Der Wunsch nach einem neuen PC ist oft größer, als es die Haushaltskasse zulässt. Leider ist die Computerbranche sehr schnelllebig, etwa nach 2 bis 3 Jahren gilt ein Computer als veraltet. Gerade bei billigen PCs fallen nach Ablauf der Garantiezeit die ersten Bauteile aus. Jetzt stellt sich die Frage, ob ein Neukauf oder eine Reparatur in Frage kommt.

Einen neuen Einfach-PC gibt es ab ca. 250,- Euro, nach oben sind fast keine Grenzen gesetzt. Wer sich nun einen Neukauf überlegt, sollte zuerst darüber nachdenken, was überhaupt benötigt wird. Oft können die Peripherie-Geräte, beispielsweise Drucker, Maus und Tastatur weiterverwendet werden. Es müssen also keine teureren Komplettpakete erworben werden. Auch gibt es gerade bei Fachgeschäften die Möglichkeit, einen PC auf Wunsch so zusammenbauen zu lassen, dass nur wirklich notwendige Teile eingebaut werden.

Wenn nun der Preis in etwa feststeht, stellt sich die Frage der Finanzierung. Viele Fachgeschäfte und vor allem Versandhäuser überprüfen sofort bei einer Bestellung, ob über den potentiellen Kunden bereits negative Schufaeinträge vorliegen. Grundvoraussetzungen für einen Ratenzahlungskauf sind in der Regel ein Mindestalter von 18 Jahren und ein ständiger Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Ist die Kaufsumme gering, vielleicht 500,- Euro für den "Neuen" und die Schufauskunft ist auch in Ordnung, dann geben sich viele Anbieter kulant und verlangen nicht zwingend ein festes Arbeitsverhältnis als Voraussetzung.

Schlecht sieht es dann aus, wenn die Kreditwürdigkeit als gering beurteilt wird. Viele Verkäufer lehnen dann aufgrund des hohen Risikos eines Zahlungsausfalls, auch bei geringen Beträgen einen Ratenkauf ab. Ein Arbeitsverhältnis, das auch mit einer Lohnabrechnung nachgewiesen werden kann, ist dann bei den wenigen Anbietern, die auch an Kunden mit schlechter Bonität verkaufen, zwingend vorgeschrieben. Deutlich gesagt, mit negativer Schufa und ohne Arbeit gibt es keinen neuen PC auf Abzahlung.

Wer ein Gewerbe selbstständig seit mehreren Jahren betreibt und auch nicht durch ständige Zahlungsverschleppung negativ aufgefallen ist, wird sicher kein Problem haben, einen neuen PC auf Abzahlung zu finanzieren. Ein Vorteil ist hierbei, dass die Ratenzahlungen für den Computer als Betriebsaufwendengen von der Steuer abgesetzt werden können. Natürlich nur dann, wenn ein PC für den Geschäftsbetrieb notwendig ist.

Die Zinssätze richten sich nach der Bonität des Schuldners. Das bedeutet, je Kreditwürdiger jemand ist, je niedriger ist der Zinssatz. Ratenkäufe für Schuldner mit guter Bonität, werden ab einem Zinssatz von etwa 8 % pro Jahr angeboten. Dennoch sollte nicht der Zinssatz für einen Kauf ausschlaggebend sein, sondern der nach Preisvergleichen in verschiedenen Geschäften ermittelte Endpreis.
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