Montag, 25. September 2017

Die Nachnahme Zahlung - wo liegen die Vorteile?

Im Versandhandel ist die Zahlung per Nachname sehr publik, besonders bei Kunden ohne ausreichende Bonität ist diese Zahlungsmethode oft die einzige Möglichkeit bei einem Versandhandel einzukaufen. Per Nachname bedeutet für den Kunden, dass die Rechnungssumme direkt bei der Warenübergabe gezahlt wird. Nur wenn der Besteller die komplette Summe zur Zahlung bereit hält, ist der Lieferant befugt die bestellte Ware zu übergeben.

Für die Zahlung per Nachname fallen in der Regel Gebühren an. Bei einer Zahlung auf Rechnung würden diese Gebühren nicht anfallen. Für das Unternehmen ist die Zahlung per Nachname die sicherste Methode eines Verkaufs, da der Käufer nicht in Zahlungsverzug geraten kann. Auch viele private Verkäufer nutzen diese Zahlungsvariante, beispielsweise bei Onlineauktionen. Der Vorteil ist vor allen Dingen darin zu sehen, dass der Verkäufer kein Risiko eingeht. Gerade wenn es sich um einen privaten Verkauf über das Internet handelt kommt es öfters vor, dass der Käufer die Rechnung nicht begleicht und der Verkäufer nur die Möglichkeit einer privaten Klage hat, um dennoch an sein Geld zu kommen.

Der Nachteil bei einer Zahlung per Nachname ist die Gebühr. Andere Zahlungsmethoden sind für den Käufer gebührenfrei und werden von solventen Kunden eher genutzt als die Zahlung per Nachname. Hinzu kommt, dass der Kunde zum Zeitpunkt der Lieferung zu Hause sein muss und die Rechnungssumme bereitgehalten werden muss. Bei einer Zahlung auf Rechnung wäre es hingegen kein Problem, wenn die Zahlung einige Tage später erfolgt.

Neben der Zahlung per Nachname gibt es noch einige andere bekannte Zahlungsmethoden. Die Standardmethode ist die Zahlung auf Rechnung. Der Kunde erhält zu seinen gewählten Produkten eine Rechnung vom Unternehmen, die zum Fälligkeitsdatum beglichen werden muss. Der Kunde kann das Geld kostenlos überweisen und der Kauf gilt mit Zahlung als Abgeschlossen.

Eine weitere Möglichkeit der Zahlung ist das Lastschriftverfahren. Hier wird das Unternehmen bis auf Widerruf berechtigt, den fälligen Rechnungsbetrag vom Bankkonto des Kunden einzuziehen. Auch für diese Zahlungsmethode fallen keine zusätzlichen Gebühren an, wenn das Konto zum Zeitpunkt des Einzugs gedeckt ist. Lediglich wenn die Bank die Lastschrift mangels Kontodeckung zurück gibt, werden in der Regel Verzugsgebühren fällig und der Kunde muss die Summe per Überweisung bezahlen.

Etwas neuer, aber mittlerweile fest auf dem Finanzmarkt etabliert ist die Zahlung per Kreditkarte. Hier wird lediglich die Kreditkartennummer benötigt und das Unternehmen zieht den fälligen Betrag vom Kreditkartenkonto ein.
 
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