Dienstag, 21. November 2017

Investitionen in Polen machen

Investieren möchte sicher jeder einmal. Doch wie genau funktioniert das? Und lohnt es sich auch, im Ausland zu investieren, beispielsweise in Polen? Gerade für mittelständische Unternehmen lohnen sich die Investitionen in Polen. Denn wenn sie hier ein zusätzliches Werk aufbauen, so erhalten sie eine Gutschrift in bestimmten prozentualen Höhen der Investition für die Körperschaftssteuer.

Sobald die Geschäftstätigkeit aufgenommen wurde und die Körperschaftssteuer fällig wird, wird diese von der jeweiligen Gutschrift bezahlt. Wichtig sind auch die Zuschüsse für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Sollte man eine bestimmte Anzahl von Arbeitsplätzen schaffen, so erhält man auch hier prozentuale Zuschüsse zum Lohn. Speziell für Mittelständler lohnt sich also die Expansion in Richtung Polen, da der Staat hier für sie besondere Subventionen bereithält. Zudem sind die steuerlichen Belastungen in Polen weit geringer als hierzulande. Deshalb erklärt es sich fast von selbst, warum so viele deutsche Unternehmen ihre Produktion auch ins Ausland verlagern. Für den deutschen Staat ist dies zwar ein Akt, der ihm schadet, doch kann man die Anleger durchaus verstehen.

Für die Kleinanleger hingegen lohnen sich die direkten Investitionen in Polen eher weniger. Denn sie haben meist nur geringe Kapitalhöhen zur Verfügung, sodass sich die Investition nur selten trägt. Sinnvoller ist es da dann doch, in einen Fonds zu investieren. Das Risiko wird deutlich verringert, da der Fonds in verschiedene Anlageobjekte investiert. So können evtl. entstehende Verluste durch anderswo entstehende Gewinne wieder ausgeglichen werden.

Zumeist verfügt das Fondsmanagement auch über ausreichend Erfahrung in der renditeorientieren Geldanlage und so kann man davon ausgehen, dass sich hierbei auch noch hohe Renditen erwirtschaften lassen. Wichtig ist es dabei, hier die verschiedenen Fondsanbieter im Vorfeld miteinander zu vergleichen. Denn diese unterscheiden sich sowohl bei den Gebühren, als auch bei den Renditen teils beträchtlich. Ein genauer Vergleich und auch die Information über die Erträge der letzten Jahre ist von daher unabdingbar.

Ebenfalls sollte man als Kleinanleger auf die Steuern achten. Denn nur wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den Ländern vorhanden ist, bleiben Renditen hierzulande steuerfrei. Allerdings müssen diese dann im Ausland versteuert werden, wodurch oftmals auch ein Steuerberater nötig wird, der wiederum mit weiteren Kosten verbunden ist. Abgesehen davon kann man die Erträge aus Kapitalanlagen im Ausland zumeist nur mit Verlusten aus dem gleichen Land und der gleichen Art der Investition verrechnen, nicht jedoch mit dem deutschen Einkommen. Insofern rechnet sich die Kapitalanlage in Polen nur unter bestimmten Umständen, die man aber vorab mit einem entsprechenden Berater abklären sollte.
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