Montag, 25. September 2017

Einen Roller durch Ratenzahlung finanzieren

Für viele junge Leute ist der Roller das erste eigene motorisierte Fahrzeug. Leider fehlt oft das nötige Geld um sich ein solches Zweirad kaufen zu können. Wer trotzdem nicht auf den Fahrspaß verzichten will, hat verschiedene Möglichkeiten sich seinen Wunsch trotzdem zu erfüllen.

Die meisten Zweiradhändler und Baumärkte bei denen man Roller kaufen kann, bieten dem Kunden die Möglichkeit zur Ratenzahlung an. Das Prinzip dabei ist ganz einfach: Der Käufer zahlt die nötige Summe für den Roller nicht sofort, sondern überweist in bestimmten, regelmäßigen Zeitabständen einen Teilbetrag an den Händler. Die Abwicklung des Geschäftes wird in einem entsprechenden Vertrag festgehalten. Hier steht z.B. wie hoch die monatlichen Raten sind, in welchem Zeitraum der Roller bezahlt sein muss und ob es die Option zur Sondertilgung (man zahlt zusätzlich Geld ein um die Laufzeit so zu verkürzen) gibt. In jedem Fall muss zunächst aber eine gesetzlich vorgeschriebene Anzahlung in Höhe von 20% des Kaufpreises getätigt werden.

Beim Ratenkauf sind Folgende Dinge unbedingt zu beachten:

  • Der Roller bleibt bis zum Eingang der letzten Rate Eigentum des Händlers
  • Ist der Käufer bei der Schufa gemeldet wird die Zahlung in Raten oft verwährt
  • Für die Ratenzahlung wird eine Art Gebühr auf den Kaufpreis erhoben. Der effektive Preis des Rollers erhöht sich somit
  • Je länger die Vertragslaufzeit desto höher ist die Gebühr für die Ratenzahlung


Wer einen Roller per Ratenzahlung kaufen will, muss je nach Händler verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Wichtig ist, dass der Käufer mindestens 18 Jahre alt ist um den Ratenvertrag unterschreiben zu können. Außerdem verlangen viele Händler, dass der Vertragspartner über ein regelmäßiges Einkommen verfügt. Dies kann z.B. durch eine Lohnabrechnung oder einen Einkommensteuernachweis belegt werden. Eine andere Möglichkeit könnte auch die Hinterlegung einer Sicherheit bzw. der Nachweis von Besitz sein. In wenigen Fällen akzeptiert der Händler auch eine Bürgschaft als Sicherheit.

Eine Alternative zur Ratenzahlung über den Händler ist ein Kredit. Man leiht sich den gesamten Kaufbetrag zu fairen Zinsen bei einer Bank und bezahlt den Roller direkt. So bietet sich die Möglichkeit mit dem Händler über den Kaufpreis verhandeln zu können, da Sofortkäufer oft Sonderkonditionen bekommen. Möglich sind Rabatte um 10%. Den Roller kann man außerdem evtl. bei der Bank als Sicherheit angeben.

Auch wenn die Möglichkeiten zur Finanzierung vielfältig sind, ist die beste Option immer noch der direkte Kauf mit dem "eigenen" Geld.
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