Dienstag, 21. November 2017

Ein Auto auf Ratenzahlung kaufen

Am häufigsten findet man den Kauf auf Ratenzahlung beim Autokauf. Denn das Auto kostet nun einmal mehrere Tausend Euro, die nur die wenigsten sofort und auf einen Schlag bezahlen können. Die Autohändler haben dies natürlich längst erkannt und müssen auch nicht mehr mit fremden Kreditinstituten zusammen arbeiten, sondern haben längst die so genannten Autobanken gegründet. Durch die unmittelbare Zusammenarbeit von Autohaus und Autobank können hier oft besonders günstige Zinssätze für den Käufer angeboten werden.

Dabei wird bei Neuwagen oft sogar eine 0 Prozent-Finanzierung angeboten, bei Gebrauchtwagen hingegen liegen die Zinsen zwischen vier und acht Prozent. Wichtigste Voraussetzung für die Ratenzahlung beim Autokauf liegt darin, dass der Käufer über eine Festanstellung verfügen muss. Diese sollte nach Möglichkeit unbefristet sein. Außerdem muss das Einkommen aus diesem Arbeitsverhältnis so hoch sein, dass damit auch die monatlichen Raten für das Auto bezahlt werden können. Man muss bei der Beantragung der Finanzierung des Autos also angeben, wie hoch der eigene Verdienst ist, welche sonstigen finanziellen Belastungen man tragen muss und welche weiteren Darlehensverpflichtungen bestehen. Zusätzlich wird die Schufa des Antragstellers abgefragt. Die Bank will dadurch die Bonität des Antragsteller einschätzen.

Trotz der günstigen Konditionen, die die Autobanken bieten, kann es auch noch andere Alternativen geben, um ein Auto mit Ratenzahlung zu finanzieren. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das Leasing keine Alternative ist. Denn hier kommt es nur zur Miete des Autos und damit wird kein Eigentum an eben diesem erworben. Zwar sind die niedrigen Raten verlockend, doch nach Ablauf der Laufzeit des Leasingvertrages muss man das Auto wieder zurück geben oder weiter abzahlen.

Mitunter kann es sinnvoll sein, einen Konsumentenkredit bei der Hausbank für das Auto zu beantragen. Dies liegt daran, dass man dem Händler gegenüber dann als Barzahler auftreten kann und somit unter Umständen noch Rabatte im Bezug auf den Preis oder die Ausstattung aushandeln kann.

Diese Variante kann dann günstiger ausfallen, weil die Händler nur wenige Rabatte geben, wenn man direkt über die angeschlossene Autobank finanziert. Denn hier profitiert der Käufer ja schließlich von den günstigeren Zinsen. Generell sollte man beide Varianten genauestens durchrechnen, bevor man sich für eine von beiden entscheidet. Und auch wenn man einen Kredit bei einem anderen Kreditinstitut beantragt, sollte man vor der Antragstellung die Konditionen der einzelnen Angebote genau miteinander vergleichen. Durch günstige Zinssätze in Verbindung mit saftigen Rabatten der Händler, lässt sich beim Autokauf ein stattliches Sümmchen einsparen.
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