Freitag, 22. September 2017

Auto durch Ratenzahlung finanzieren

Wer heutzutage ein Auto kaufen will, muss oft tief in die Tasche greifen. Wenn man das Geld für den Kauf eines Fahrzeugs nicht besitzt, gibt es verschiedene Möglichkeiten den Kauf trotzdem durch eine Finanzierung möglich zu machen.

Die einfachste Möglichkeit ist hier eine Zahlung des Autos in Raten. Bei dieser Variante schließt man mit dem Autohaus oder der Bank des Händlers einen Vertrag zur Ratenzahlung ab. Dieser Vertrag beinhaltet Angaben über die Höhe der Raten, die Laufzeit bzw. Zahl der Raten, Möglichkeiten zur Sondertilgung etc. Nach einer einmaligen Anzahlung von 20% des Kaufpreises (gesetzlich vorgeschrieben) wird der Restbetrag in regelmäßigen Zeitabständen und festgelegter Menge an den Händler überwiesen. Zu beachten ist aber, dass in den meisten Fällen eine Verzinsung stattfindet, so dass der effektive Kaufbetrag den Preis des Wagens übersteigt. Es gibt allerdings auch Autohändler, die bestimmte Fahrzeugmodelle ohne Finanzierungszins anbieten. Oft geschieht dies aus Werbezwecken und dient dem Absatz von Fahrzeugen, die sich nicht so gut verkaufen lassen.

Um einen Vertrag zur Ratenzahlung abzuschließen, muss der Käufer bestimmte Bedingungen erfüllen. Das Gesetz schreibt vor, dass der Vertragspartner mindestens 18 Jahre alt ist, sprich voll geschäftstüchtig. Die meisten Händler verlangen zudem als Sicherheit neben der Anzahlung einen Einkommensnachweis. Dieser kann oft in Form der Gehaltsabrechnung oder eines Einkommensteuernachweises erbracht werden. In wenigen Fällen besteht auch die Möglichkeit eine Sicherheit zu hinterlegen bzw. Besitz nachzuweisen. Handelt es sich bei dem Käufer um einen Selbstständigen Unternehmer, muss oft der Gewerbeschein sowie ein Einkommensteuernachweis eingereicht werden.

Neben der Ratenzahlung direkt beim Händler ist auch die Möglichkeit eines externen Kredites interessant. Man leiht sich das Geld für den Autokauf von einer Bank und bezahlt dann das komplette Fahrzeug beim Kauf in Bar. Bei dieser Variante hat der Käufer den Vorteil mit den Autoanbietern über den Wagenpreis verhandeln zu können. Diese lassen sich bei Komplettzahlung auf Rabatte um ca. 10% ein. Wenn der Nachlass die Gesamtzinsen für den Kredit übersteigt, spart man mit dieser Finanzierung beim Autokauf bares Geld.

In manchen Fällen kann auch ein Leasing-Vertrag mit dem Autohändler interessant sein. Man mietet den Wagen für eine bestimmte Zeit und zahlt dafür einen monatlichen Betrag. Entschließt man sich nach der Vertragslaufzeit, das Auto zu kaufen, wird der schon gezahlte Betrag vom Kaufpreis abgezogen.

Bei jedem Finanzierungskonzept sollte man die Preise und Konditionen verschiedener Anbieter vergleichen, das spart zusätzlich Geld!
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