Donnerstag, 27. April 2017

Neue Möbel durch Ratenzahlung finanzieren

Eine neue Wohnungseinrichtung, speziell neue Möbel werden immer wieder einmal fällig. Doch gerade wenn es um größere Möbel wie die neue Couch oder das ganze Schlafzimmer geht, sind viele Familien mittlerweile finanziell mit der Bezahlung dieser Möbel überfordert. Dabei muss das nicht sein, denn oftmals bieten die Möbelhäuser den Kauf auch auf Ratenzahlung an.

Grundsätzlich gibt es hierbei zwei unterschiedliche Varianten. Die erstere ist die, dass das Möbelhaus mit einer Partnerbank zusammen arbeitet. In diesem Fall kauft der Kunde beim Möbelhaus und füllt direkt beim Kauf auch einen Finanzierungsantrag aus. Dabei müssen die üblichen Daten wie Anschrift, Name, Einkommen und monatliche Belastungen angegeben werden. Hierzu wird der Händler den Käufer jedoch ebenfalls umfassend beraten. Weiterhin ist es dabei nötig, der Schufa Abfrage durch die Bank zuzustimmen. Damit wird die Bonität des potenziellen Käufers geprüft. Stimmt alles, so geht der Kreditantrag ohne Probleme durch und die Möbel können entsprechend ausgeliefert werden.

Ob diese Angebote nun mit Zinsen belastet werden oder nicht, hängt dabei vom jeweiligen Händler ab. Oftmals findet man heute Angebote einer 0 % Finanzierung. Diese wird nötig, um den Abverkauf der Möbel und damit den eigenen Umsatz zu steigern. Dabei müssen spezielle Verträge zwischen Händler und Bank geschlossen werden. Diesen Formen der Finanzierung der Möbel ist auch nichts entgegen zu setzen. Allerdings sind die 0 % Finanzierungen oft auch an bestimmte Bedingungen gebunden. So werden hier oft sehr kurze Laufzeiten der Kredite veranschlagt. Dadurch wiederum ergeben sich vergleichsweise hohe monatliche Raten. Das heißt aber auch, dass die Belastung für den Käufer steigt und er diese entsprechend nicht mehr aufbringen kann. Deshalb sollte man hier einmal genau durchrechnen.

Sind die Laufzeiten zu kurz, die monatlichen Raten zu hoch, kann man auch über längere Laufzeiten mit dem Händler verhandeln. Dabei müssen dann allerdings auch die üblichen Zinsen bezahlt werden. Da diese dann oft vergleichsweise hoch angesetzt sind, lohnt hierbei ebenfalls der Vergleich. Denn häufig kann der bei der Hausbank beantragte Kleinkredit deutlich preiswerter sein. Die Kreditzinsen liegen derzeit im Keller und hohe Finanzierungen werden meist nur noch von Händlern angeboten, die sozusagen als Vermittler zwischen Kunde und Bank fungieren. Auch kann es sinnvoll sein, sich im Familienkreis einmal umzuhören, wenn es nur um kleine Beträge geht. Dort erhält man meist ein zinsfreies Privatdarlehen.

Sollte man sich aber für die Finanzierung der neuen Möbel über den Händler entscheiden, so muss man sich dessen bewusst sein, dass die Möbel der Bank als Sicherheit dienen. Kann das Darlehen nicht mehr bedient werden, hat die Bank das Recht, die Möbel entsprechend zu verwerten.
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