Samstag, 25. November 2017

Überweisung in die Türkei

Auch in der Türkei kaufen zunehmend mehr Deutsche gerne ein. Doch wie sieht es in diesen Fällen mit der Bezahlung aus? Für eine Überweisung in die Türkei hat man verschiedene Möglichkeiten. So kann man sich für eine türkische Bank entscheiden, die eine Niederlassung in Deutschland betreibt. Von hier aus kann man Geld besonders schnell und auch vergleichsweise günstig in die Türkei überweisen. Dafür muss man nicht einmal ein Konto bei dieser Bank haben und auch der Empfänger braucht dort kein Konto.

Allerdings benötigt man hier stets den vollständigen Namen des Empfängers, günstigerweise auch eine Telefonnummer. Weiterhin sollte man die vollständige Adresse der Empfängerbank parat halten. Man kann dann entweder das Geld auf ein Konto bei dieser Bank, welches direkt für Überweisungen in die Türkei eingerichtet wurde, überweisen. Aber auch die Bareinzahlung direkt in der Filiale ist möglich. Besitzt man ein Konto bei der türkischen Bank kann man auch direkt überweisen. Die Gebühren betragen hier um die fünf bis sechs Euro. Die Überweisung an sich wird dabei häufig bereits innerhalb einer Stunde in der Türkei gebucht.

Eine andere Variante ist die Auslandsüberweisung, deren Vordruck man direkt bei der eigenen Hausbank am Schalter erhält. Diese muss ausgefüllt und auch wieder abgegeben werden, wobei ebenfalls die Anschrift der Bank und des Empfängers benötigt werden. Allerdings kann diese Überweisung durchaus bis zu fünf Bankarbeitstagen dauern, bevor das Geld dann endlich in der Schweiz ankommt. Auch sind die Kosten, mit meist weit über zehn Euro, vergleichsweise hoch, sodass sich diese Art der Überweisung gerade bei kleineren Beträgen nicht wirklich lohnt.

Weiterhin hat man außerdem die Möglichkeit das Geld über so genannte Online Bezahldienste, wie PayPal zu überweisen. Auch hier erfolgt die Überweisung sehr schnell und der Empfänger hat das Geld innerhalb kürzester Zeit auf seinem Konto. Für den Überweisenden fallen dabei meist keine Kosten an, nur der Empfänger muss die Gebühren in Höhe von etwa zwei bis drei Prozent des überwiesenen Betrages tragen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass beide, also Überweisender und Empfänger ein Konto bei PayPal haben.

Die letzte Variante für eine Überweisung in die Türkei ist die Zahlung via Western Union und ähnlichen Diensten. Das Geld ist für den Empfänger innerhalb von Minuten verfügbar und oft wird es hier vom Überweisenden direkt in bar eingezahlt. Allerdings bietet diese Variante den großen Nachteil besonders hoher Gebühren, die leicht die 30 Euro Marke übersteigen können. Der Vorteil liegt hierbei vorrangig in der Schnelligkeit, wenn es darum geht, eine besonders dringende Zahlung vorzunehmen.
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