Dienstag, 21. November 2017

Übersicht an Bankprodukten und deren Bankgebühren vergleichen

Wer als Kunde verschiedene Bankprodukte nutzt, der muss mitunter damit rechnen, bestimmte Bankgebühren zahlen zu müssen. Neben den Zinsen, die man als Kunde zum Beispiel für die Nutzung eines Kredites zahlen muss, sind die Gebühren für jede Bank die wichtigste Einnahmequelle. In nahezu allen Produktbereichen gibt es verschiedene Gebühren, die von den Banken für bestimmte Leistungen berechnet werden. Bankgebühren gibt es also sowohl im Bereich der Zahlungsverkehrsprodukte als auch im Anlagebereich und Darlehensbereich. Vor allem das Girokonto bringen die meisten Verbraucher sicherlich mit Bankgebühren in Verbindung.

Denn häufig ist zumindest eine Kontoführungsgebühr zu zahlen, wenn man ein Girokonto nutzen möchte. Neben den Kontoführungsgebühren gibt es allerdings gerade im Bereich Zahlungsverkehr und im Zusammenhang mit der Nutzung des Girokontos noch weitere Bankgebühren, die bei verschiedenen Leistungen berechnet werden. So berechnen viele Banken zum Beispiel separate Gebühren für die Änderung von Daueraufträgen, für die Entgegennahme von beleghaften Überweisungen oder auch für den Versand von Kontoauszügen. Auch die Kartengebühren, die als Jahresgebühren und als Transaktionsgebühren bei der Nutzung einer EC- und/oder einer Kreditkarte anfallen, zählen natürlich zu den Bankgebühren. Aber auch im Anlagebereich gibt es diverse Produkte, bei deren Nutzung mitunter Gebühren anfallen. Besonders trifft das auf den Bereich Wertpapiere zu.

Hier müssen die Kunden oftmals eine Depotgebühr für die Nutzung des Wertpapierdepots zahlen und zudem kommen dann noch Ordergebühren für das Erteilen von Wertpapierorders hinzu. Da auch bei anderen Anlageprodukten Kosten entstehen können und die Bank möglicherweise Gebühren berechnet, sollte man zum einen vergleichen und gezielt nach etwaigen Gebühren fragen. Bankgebühren können in allen Produktsparten „auftauchen“, die von den Banken angeboten werden. Auch der große Bereich Finanzierung stellt diesbezüglich keine Ausnahme dar. Zunächst können hier wie beim Girokonto auch für das Kreditkonto Kontoführungsgebühren anfallen. Darüber hinaus berechnen nicht wenige Banken im Zusammenhang mit der Darlehensvergabe sowie dem damit verbundenen Arbeitsaufwand Bearbeitungsgebühren.

Diese Bearbeitungsgebühren können - je nach Darlehensart - noch durch weitere Gebühren „ergänzt“ werden, die dann auch in den Bereich der Bankgebühren fallen. Als Kunde ist es sicherlich sinnvoll, wenn man über die verschiedenen Bankgebühren informiert ist. Denn in der Vergangenheit hat es zum Beispiel durchaus Fälle gegeben, dass Gerichte im Nachhinein entschieden haben, dass bestimmte Bankgebühren nicht berechnet werden dürfen. Es ist also keineswegs so, dass jede Bank völlig frei entscheiden kann, welche Bankgebühren sie veranschlagt und wie hoch diese Gebühren dann sein dürfen.
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