Mittwoch, 20. September 2017

Eine Zahlung per Überweisung vornehmen

Die gängigste Methode des Geldtransfers ist die Überweisung. Ob Gehalt, Unterhalt oder staatliche Leistungen, die meisten Gelder werden heute überwiesen. Auch bei der Begleichung von Rechnungen ist die Überweisung die beliebteste Zahlungsmethode.

Wer ein eigenes Konto besitzt, kann von diesem Überweisungen kostenlos tätigen. In der Bank liegen entsprechende Vordrucke aus, die vom Kunden ausgefüllt und abgegeben werden. Hier werden die Kontonummer des Empfängers und die Höhe des Überweisungsbetrags eingetragen. Auch die empfangende Bank und der Verwendungszweck sind wichtige Angaben, die auf den Überweisungsträger gehören.

Bei Zahlungen an Versandhäuser oder andere Unternehmen ist es wichtig, als Verwendungszweck die entsprechende Kundennummer anzugeben, damit die Überweisung dem richtigen Kundenkonto zugeordnet werden kann. Zuletzt wird der Überweisungsauftrag unterschrieben und bei der Bank abgegeben. Meist stehen auch entsprechende Sammelboxen zur Verfügung, in die der Kunde seine Überweisung einwerfen kann.

In den moderneren Banken gibt es so genannte Serviceterminals, von denen der Kunde seine Überweisungen tätigen kann. Hier liegt der Vorteil darin, dass die Überweisung sofort ausgeführt wird und nicht erst wenn der Mitarbeiter sie bearbeitet hat. Die Terminals können nur mit Bankkarte und Pinnummer genutzt werden, was den Zugriff von fremden Personen ausschließt.

Die Bearbeitungszeit für eine Überweisung liegt bei etwa drei Werktagen, was beachtet werden muss, wenn eine Zahlung fristgerecht beim Empfänger eingehen muss. Als Datum zählt nicht der Tag der Einreichung, sondern der Tag an dem das Geld beim Empfänger gutgeschrieben wird. In der Regel dauert es bei bankinternen Überweisungen nicht so lange, wie bei Überweisungen zu einer Fremdbank.

Eine beliebte Alternative zur Überweisung ist der Bankeinzug. Hier muss der Kunde einen Vertragpartner berechtigen, fällige Rechnungen vom Konto einzuziehen. Bei dieser Methode braucht sich der Kontoinhaber keine Sorgen zu machen, dass das Geld rechtzeitig beim Empfänger eingeht, da dieser selbst für den Einzug verantwortlich ist. Auch der Weg zur Bank bleibt dem Kunden erspart, da der Einzug online erfolgt. Die Pflicht des Kunden ist es jedoch, für ausreichende Deckung des Kontos zu sorgen.

Wenn das Konto nicht ausreichend gedeckt ist, kann die Bank die Lastschrift zurückgeben und die Rechnung gilt als nicht bezahlt. Die meisten Unternehmen versuchen einige Tage später ein weiteres Mal den Betrag vom Konto einzuziehen, erst dann wird eine Mahnung an den säumigen Kunden verschickt.
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