Dienstag, 19. September 2017

Eine Überweisung in die USA machen

Viele Menschen tätigen ihre Einkäufe für bestimmte Dinge auch zunehmend in den USA. Ganz klar, dass man nicht mal eben so über den großen Teich fliegt, sondern vielmehr im World Wide Web bestellt. Doch wie sieht es dann mit der Bezahlung aus? Grundsätzlich bieten die Händler hier verschiedene Formen an. Zum einen kann man mit der Kreditkarte bezahlen, meist ist dies aber nur mit einer amerikanischen Kreditkarte möglich. Weiterhin gibt es die Möglichkeit per PayPal zu zahlen, was wiederum häufig nur dann möglich ist, wenn auch die Lieferanschrift in den USA zu finden ist. Andernfalls kann man das Geld in bar schicken. Aber auch diese Variante ist nicht unbedingt sinnvoll, da es keinen Wertbrief von Deutschland in die USA gibt und das Geld somit nicht versichert wäre. Bleibt also nur noch die herkömmliche Überweisung in die USA.

Für diese benötigt man die Bankverbindung des Empfängers, IBAN- und BIC Code, auch der SWIFT Code ist hilfreich, sowie die Anschrift der Bank. Ansonsten läuft auch bei der Überweisung in die USA alles ähnlich ab wie bei jeder anderen Auslandsüberweisung. Der Haken ist allerdings, dass Auslandsüberweisungen oft sehr teuer sind. So werden schnell einmal weit über 10 Euro pro Transaktion fällig.

Hier gibt es dann auch noch weitere Sonderfälle. So kann man das Geld in einigen Fällen zum Beispiel per Western Union überweisen oder auch die Kreditkarte, die für Auslandseinsätze nur etwa 1,5 bis 2 % des Umsatzes berechnet. Dies ist aber nur möglich, wenn der Verkäufer diese Arten der Zahlung entsprechend anerkennt. Einige Händler sind auch ganz findig und lassen sich das Geld auf eine Bank in England überweisen. Dabei liegt der Vorteil klar auf der Hand. Da England zur EU gehört, kann man aus der Auslandsüberweisung eine EU Standardüberweisung machen. Das heißt, hierfür fallen nur geringe oder auch gar keine Gebühren an.

In jedem Fall sollte man jedoch vor der Überweisung in die USA einmal mit seiner Bank sprechen. Diese kann als einzige genaue Angaben zur Höhe der anfallenden Kosten machen. So ist zum Beispiel die Überweisung von der Deutschen Bank an die Bank of America oft vergleichsweise preiswert, da beide Banken zusammen arbeiten. Aber auch hier gilt, erst einmal Rücksprache zu halten, bevor man das Geld überweist.

Für die Überweisungen in die USA gibt es keine Höchstgrenzen. Jedoch sind sehr geringe Beträge aufgrund der hohen Gebühren ebenfalls nicht zu empfehlen, per Überweisung zu zahlen. Hier sollte man lieber mit dem Händler verhandeln, ob es nicht noch andere Varianten gibt.
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