Dienstag, 19. September 2017

Für Termingeld Zinsen bekommen

Geldanlagen sind heute für Jedermann von besonderer Bedeutung. Ob der Kleinanleger mit ein paar Tausend Euro oder der Großaktionär mit einigen Zigtausend Euro. Besonders beliebt sind dabei heutzutage die Termingelder. Davon ist immer dann die Rede, wenn man einen bestimmten Betrag über einen bestimmten Zeitraum anlegt. Dieser Zeitraum kann dabei von 30 Tagen bis 360 Tagen gewählt werden. Je nach Anbieter sind auch andere Mindestlaufzeiten zu beachten, die mitunter bis zu drei Monaten betragen können. Während der gesamten Laufzeit des Vertrages wird dabei ein fester Zinssatz vereinbart, der sich an den marktüblichen Zinsen orientiert. Dieser Zinssatz ist festgelegt und kann sich auch durch Veränderungen des Zinsniveaus innerhalb der Laufzeit nicht ändern.

Man unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen Festgeld und Kündigungsgeld. Bei ersterem wird das Geld über einen bestimmten Zeitraum angelegt. Nach Ablauf der Laufzeit wird der Vertrag automatisch um die selbe Zeit verlängert, wenn der Kunde nicht vorher kündigt. Das Geld wird dann zum aktuellen Zinssatz für Termingelder wieder angelegt.

Beim Kündigungsgeld hingegen wird keine bestimmte Laufzeit vereinbart, sondern eine Kündigungsfrist. Diese liegt häufig bei etwa 30 Tagen oder einem Monat. Erst nach Ablauf der Kündigungsfrist kann man dann über das Termingeld verfügen. Allerdings bietet diese Variante den Vorteil einer variableren Planungsmöglichkeit über die eigenen Finanzen.

Grundsätzlich bedeutet der Begriff Termingeld jedoch, dass man über einen längeren Zeitraum nicht über sein Geld verfügen kann. Deshalb sollte man sich genau überlegen, wie lange man auf das Geld verzichten kann und auf wie viel Geld man verzichten kann. Durch diese nicht gegebene Verfügbarkeit beim Termingeld gewähren die Banken allerdings deutlich höhere Zinsen als beim Tagesgeld. Denn auch sie können mit dem Termingeld besser planen.

In der Regel wird hier auch ein Mindestbetrag gefordert, der angelegt werden muss. Häufig liegt er bei 2.500 Euro, unterscheidet sich aber auch wieder von Bank zu Bank. Ebenfalls sind Termingelder über den Einlagensicherungsfonds von den meisten Banken gesichert. Die Zinsen liegen in der Regel zwischen vier und fünf Prozent jährlich. Besonders hoch können diese bei einer längeren Anlagedauer ausfallen. Durch diese entsteht für die Bank eine langfristige Planungssicherheit, was wiederum mit höheren Zinsen belohnt wird. Auch der jeweils als Termingeld angelegte Betrag beeinflusst die Höhe der Zinsen. In der Regel fällt der gewährte Zins umso höher aus, je höher der festgelegte Betrag ist.

Grundsätzlich gilt aber auch hier, dass man sich vorab über die unterschiedlichen Angebote informieren sollte. Weiterhin lohnt sich Termingeld nur dann, wenn man auf das Geld auch eine Zeit lang verzichten kann. Zudem stellt diese Geldanlage auch eine besonders sichere Form der Anlage dar, da hier keine Verluste drohen.
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