Samstag, 25. November 2017

Wie kann man ein Konto in Luxemburg eröffnen?

Toleranzgrenzen variieren meist nach Sachlage und von Person zu Person. Wenn es jedoch um ihr Geld geht, so sollten sie gegenüber ihren Verlusten keineswegs tolerant sein, sondern nach rentableren Alternativen suchen. Eine solche Alternative wäre ein Konto im Ausland, welches die eigenen Abgaben senkt und das dadurch vorhandene Kapital logischerweise steigt. Eines der beliebtesten Länder für Auslandskonten ist Luxemburg. Warum das so ist und wie man dort eigentlich ein Konto eröffnet, werden wir uns nun mal genauer anschauen.

Die Kontoeröffnung in Luxemburg gestaltet sich sehr einfach, außer einem Ausweis ( je nach Bank reicht eventuell der Personalausweis, mit dem Reisepass sind Sie jedoch immer auf der sicheren Seite). Natürlich sollte im Regelfall noch etwas Geld auf das neue Konto eingezahlt werden, aber das ist ja bekanntlich der Hintergrund einer Kontoeröffnung. Ihre enorme Beliebtheit verdanken Luxemburger Banken wahrscheinlich nicht nur ihren anlegerfreundlichen Zinsraten, sondern ebenso der Möglichkeit, dass über ein Girokonto hinaus noch andere Konten, wie zum Beispiel ein Sparkonto eröffnet werden können.

Diese Möglichkeiten sind für sowohl für den Kunden, als auch für die Bank attraktiv. Die Bank hat so die Möglichkeit mehr Geld zur Verfügung zu haben, mit dem sie selber arbeiten, beziehungsweise Investments tätigen kann, um den eigenen Profit zu maximieren. Außerdem besteht für die Bank die Möglichkeit, dass sie je nach Art des Kontos noch Gebühren erheben kann, welche ebenfalls ihrem finanziellen Gesamtvolumen zu gute kommen. Der Kunde kann dank der Möglichkeit in Luxemburg ein Sparkonto zu eröffnen vergleichen, welche Bank in welchem Land das für ihn und sein vorhandenes Kapital die beste Anlagemöglichkeit darstellt.

Ein weiterer Grund für eine Kontoeröffnung in Luxemburg ist eng verbunden mit der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Diese bewertet quasi die Bonität der Bundesbürger nach finanziellen Informationen, welche ihr meistens von den deutschen Banken zugespielt werden.

Dennoch sollte in der Regel auch Kapital, welches ins Ausland verlagert wurde auf der Steuererklärung aufgelistet sein, da es möglich ist, eventuelle Kontoschließungen längere Zeit nach zu verfolgen und im Falle von großem Kapitalschwund könnte unter Umständen der Verdacht des Steuerbetrugs aufkommen. Da alles andere einen Gesetzesbruch darstellt, empfiehlt es sich, die vorgegebenen Regelungen einzuhalten, insbesondere da zur Zeit der deutsche Staat den verlorenen Steuermilliarden hinterher jagt.
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