Dienstag, 23. Juli 2024

Sicherheit bei der Eröffnung von Auslandskonto über Onlinebank

Im Finanzbereich ist die Globalisierung heute schon sehr weit fortgeschritten, sodass auch der normale Anleger und Bankkunde davon profitieren kann. Denkt man an frühere Zeiten zurück, dann konnte ein Bankkonto noch bis vor rund zehn Jahren nur in der Geschäftsstelle eines Kreditinstitutes eröffnet werden. Demzufolge kam für die Kunden meistens auch nur eine Bank infrage, die eine Geschäftsstelle in unmittelbarer Nähe des Wohnortes bzw. im Wohnort des Kunden hatte. Spätestens, nachdem die ersten Direktbanken am Markt auftraten, hat sich die Auswahl für die Bankkunden erheblich vergrößert.

Denn da die Kontoeröffnung und auch die anschließende Führung der Konten bei den Direktbanken ausschließlich über das Internet erfolgen, gibt es quasi keine räumlichen Grenzen mehr. Es ist also überhaupt kein Problem, dass ein Kunde aus München ein Konto bei einer Direktbank eröffnen möchte, deren Sitz zum Beispiel in Hamburg ist. Denn da der Kunde nicht persönlich zur Kontoeröffnung erscheinen muss, sondern sich lediglich mittels Postident-Verfahren legitimieren muss, kann dies von jedem Ort in Deutschland aus passieren. Die Onlinebanken bieten ihre Produkte inzwischen natürlich schon über die Landesgrenzen hinaus an.

Daher ist es den deutschen Kunden möglich, neben den Konten bei inländischen Banken auch Konten bei ausländischen Banken zu eröffnen. Diese Konten werden auch als Auslandskonten bezeichnet und die Kontoeröffnung funktioniert im Prinzip genauso, als wenn ein Konto bei einer inländischen Direktbank eröffnet wird. Prinzipiell können Auslandskonten dem Kunden manchmal einige Vorteile bieten, vor allen Dingen dann, wenn es sich um Währungskonten handelt. Diese Währungskonten werden dann nicht in Euro, sondern in einer für den Kontoinhaber „fremden“ Währung geführt, beispielsweise in US-Dollar. Solche Währungskonten werden zum Beispiel von gewerblichen Kunden genutzt, die Geschäftsverbindungen ins Ausland haben. Aber auch im privaten Bereich kommen Auslandskonten zum Einsatz und werden zum Beispiel von Anlegern genutzt.

Wer sein Kapital zum Beispiel in Schweizer Franken investieren möchte, der eröffnet einfach ein Auslandskonto bzw. ein Währungskonto bei einer Bank, die in der Schweiz ansässig ist. Auf dieses Konto kann dann Geld eingezahlt werden. Steigt der Schweizer Franken nun gegenüber dem Euro, können auf diese Weise Währungsgewinne erzielt werden. Wichtig ist bei Auslandskonten, dass der Kontoinhaber auf die Sicherheit achtet. Denn in nicht jedem Land sind die Sicherheitsbestimmungen bezüglich Online-Banking etc. so hoch, wie es in Deutschland schon viele Jahre lang der Fall ist.
 
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