Freitag, 19. Oktober 2018

Bildungskredite und Bildungsdarlehen für Studenten

Nachdem in fast allen Bundesländern Studiengebühren eingeführt wurden, und nicht alle Studenten es einrichten können neben dem Studium zu jobben oder einen IQ von über 130 haben, bleibt manchmal oft nur die Möglichkeit einen Studentenkredit aufzunehmen. Wer einen Kredit beantragen möchte, muss zumindest in Deutschland über ein Mindestmaß an Bonität verfügen, um von Banken ein Darlehen zu erhalten. Bis vor einigen Jahren waren die Auswahlkriterien der Banken in dieser Hinsicht noch härter, als dass manche Personengruppen nahezu gar keine Chance hatten, ein Darlehen zu erhalten.

Zu diesen Personengruppen zählten zum Beispiel neben Kindern (die aus rechtlichen Gründen kein Darlehen erhalten dürfen), Arbeitslosen und Auszubildenden auch Studenten. Inzwischen gibt es jedoch nicht wenige Banken, die einen speziellen Kredit für Studenten anbieten. Auch in diesem Fall wird natürlich nach wie vor die Bonität des Kunden geprüft, zudem unterscheidet sich der Studentenkredit noch in einigen anderen Punkten von einem „normalen“ Ratenkredit, den man als Arbeitnehmer mit Festanstellung nahezu problemlos erhalten kann. Zunächst einmal ist eine Besonderheit des Studentenkredites, dass die zur Verfügung gestellten Darlehenssummen sich selten in einem Bereich über 5.000 Euro bewegen.

Im Normalfall ist es so, dass der Student ein Darlehen in Höhe von 500 oder 1.000 oder 2.000 Euro erhält. Auch das Einkommen, zum Beispiel in Form eines Nebenjobs, ist natürlich ein Faktor, der einen Einfluss auf die Höhe des Studentenkredites hat. Eine weitere Besonderheit vom Studentenkredit ist, dass die Rückzahlung des Darlehens sehr flexibel ist. Manchmal beginnt die Rückzahlung erst dann, wenn der Student sein Studium beendet hat, einer geregelten Tätigkeit nachgeht und somit ein regelmäßiges Einkommen erzielt. Dieses ist für den Studenten natürlich insofern sinnvoll, als dass der finanzielle Spielraum während des Studiums relativ gering ist und man eine Kreditrate zu diesem Zeitpunkt nur sehr schwer tragen kann.

Oftmals zeichnen sich die Studentenkredite auch dadurch aus, dass die Konditionen zum Teil deutlich günstiger sind, als bei anderen Ratenkrediten. So muss der Student zum Beispiel einen jährlichen Zinssatz von beispielsweise fünf Prozent zahlen, während der Effektivzinssatz für andere Ratenkredite bei acht oder neun Prozent liegt. Insgesamt betrachtet stellt der Studentenkredit also für Studenten eine sehr gute Alternative dar, wenn man kurzfristig Kapital benötigt, zum Beispiel für eine Wohnungseinrichtung oder Studienmaterialien, und hinsichtlich der Rate und Rückzahlung sehr flexibel sein möchte.
 
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